Projekte

Projekte

 

Das Insitut für Arbeitswissenschaft ist in der Forschungsinitiative UR:BAN in der Projektsäule Mensch im Verkehr vertreten.

Im Teilprojekt Verhaltensprädiktion und Intentionserkennung (VIE) werden Algorithmen entwickelt, die helfen sollen Spurwechsel oder Abbiegevorgänge besser vorherzusagen. Dies dient vor allem dazu, Fehlauslösungen bestehender Seriensysteme wie der Automatischen Notbremse (ANB) zu reduzieren.

Im Teilprojekt Kontrollierbarkeit (KON) sollen Methoden entwickelt werden, die eine sichere Übernahme von Fahrerassistenzsystemen an Grenzen oder bei Fehlfunktionen durch den Fahrer untersuchen. Am IfA wird vor allem die VIL- Methodik betrachtet.

Das Teilprojekt Urbanes Fahren (UF) versucht für andere Teilprojekte gemeinsame Szenarien und Datenstandards zu schaffen. Fahrerassistenzsysteme sollen dadurch künftig in vergleichbaren Szenarien getestet und bewertet werden können.

Ansprechpartner:

M.Sc.Fabian Rüger

M.Sc. Matthias Graichen

 


 

In keiner anderen Altersgruppe ist das Risiko im Straßenverkehr zu verunglücken so hoch wie in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. Bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (FAS) werden die spezifischen Anforderungen der jungen Fahrer bisher jedoch nicht oder nur wenig adressiert. Um in Zukunft auch jüngere Fahrer mit Hilfe von FAS besser unterstützen zu können, ist es daher erforderlich den zielgruppenspezifischen Assistenzbedarf detailliert herauszuarbeiten. Ausgehend von Detailunfallanalysen, sowie Fahrversuchen im Realverkehr und im Vehicle in the Loop wird sowohl das Blick- als auch das Fahrverhalten junger Fahrer in kognitiv anspruchsvollen Verkehrssituationen genauer analysiert. Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Anforderungen an zukünftige Fahrerassistenzsysteme abgeleitet, um die Fahrergruppe der 18- bis 24-Jährigen gezielt zu unterstützen und so zur Senkung der Unfallhäufigkeit beizutragen.

 

Ansprechpartner:

M.Sc. Irene Gohl