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Symposium "Technikgestaltung als interdisziplinäre Herausforderung" zur Emeritierung von Prof. Dr. Färber

Von der Verkehrssicherheit über Fahrerassistenz hin zum Autonomen Fahren: Zur Emeritierung von Professor Färber fand am 07.10.2016 im Casino der Universität der Bundeswehr München das Symposium "Technikgestaltung als interdisziplinäre Herausforderung" statt.

"Der Beitrag der Psychologie war und ist nötig für nutzerfreundliche Systeme", so Prof. Klaus Bengler der TU München. Die erfolgreiche, sichere und effiziente Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Welchen Beitrag die Psychologie und Arbeitswissenschaft im Zusammenwirken mit den Ingeniaurswissenschaften in den letzten 40 Jahren hierzu leisten konnte, wurde in verschiedenen Beiträgen des Symposiums klar herausgestellt: Erst der Transfer der Grundlagen zu Wahrnehmung, Gedächtnis und Kommunikationstheorie in die Anwendung sowie die Entwicklung elaborierter experimenteller Beobachtungs- und Befragungsmethoden ermöglichen eine verantwortungsvolle Technikgestaltung. Mit dem Vortrag "40 Jahre in 40 Minuten" schilderte Prof. Färber der Universität München eindrücklich die damit einhergehenden Herausforderungen und Leistungen der letzten vier Jahrzehnte.

Die Themen der zukünftigen Herausforderungen sind bekannt: Adaptive Fahrerassistenz, Absichtserkennung von Verkehrsteilnehmern und Autonomes Fahren. Hierzu referierten Professor Hermann Winner (TU Darmstadt), Professor Klaus Bengler (TU München), Dr. -Ing. Christian Kohrs (MAN) und Professor Dariu Gavrila (TU Delft).

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe übertrug Professor Berthold Färber die Leitung des Instituts für Arbeitswissenschaft (IfA) an Professorin Verena Nitsch, der im Oktober 2016 die Vertretungsprofessur Mensch-Maschine Integration übertragen wurde.