Fachprüfungsordnung für den Master-Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik

der Universität der Bundeswehr München (FPOLRT/Ma)

vom 26. Oktober 2011 geändert durch Änderungssatzung vom 23. September 2014 und durch Änderungssatzung vom 23. November 2015 und durch Änderungssatzung vom <datum>

 

Konsolidierte Lesefassung*
*Hinweis:

Bei der vorliegenden Fassung der FPOLRT/Ma handelt es sich um eine nicht amtliche Lesefassung, in der in die Version der FPOLRT/Ma vom 26. Oktober 2011 die durch die Änderungssatzung vom 23. September 2014, durch die Änderungssatzung vom 23. November 2015 und durch die Änderungssatzung vom <datum> vorgenommenen Änderungen eingearbeitet sind. Dadurch soll für die Studierenden eine bessere Lesbarkeit erreicht werden.

Der Text dieser Satzung wurde sorgfältig erstellt; gleichwohl können Übertragungsfehler nicht ausgeschlossen werden und es sind nur die amtlichen Veröffentlichungen der FPOLRT/Ma vom 26. Oktober 2011 und der Änderungssatzungen vom 23. September 2014, vom 23. November 2015 und vom <datum> unter dem Link: www.unibw.de/universitaet/berufung/bscw-satzungen-und-ordnungen und in den Allgemeinen Bekanntmachungen der Universität der Bundeswehr München/Amtliches Mitteilungsblatt rechtlich verbindlich:

1.) Allgemeine Bekanntmachungen der Universität der Bundeswehr München vom 15. November 2011 / Amtliches Mitteilungsblatt Nr. 4/2011, S. 8, lfd. Nr. 01.16, Anlage 16: FPOLRT/Ma vom 26. Oktober 2011.

2.) Allgemeine Bekanntmachungen der Universität der Bundeswehr München vom 1. Oktober 2014 / Amtliches Mitteilungsblatt Nr. 3/2014, S. 4, lfd. Nr. 01.04, Anlage 4: Änderungssatzung  vom  23. September 2014.

3.) Allgemeine Bekanntmachungen der Universität der Bundeswehr München vom 1. Dezember 2015 / Amtliches Mitteilungsblatt Nr. 3/2015, S. 4, lfd. Nr.01.05, Anlage 5: Zweite Änderungssatzung vom 23. November 2015.

4.) Die Dritte Änderungssatzung der FPOLRT/Ma vom <datum> wird nach erfolgter Niederlegung in den nächsten Allgemeinen Bekanntmachungen der Universität der Bundeswehr München veröffentlicht.

 

Redaktion:

Satzungsangelegenheiten der Universität der Bundeswehr München
Tel.: 089/6004-4163 – E-Mail: satzungsangelegenheiten@unibw.de

 

Fachprüfungsordnung für den universitären Master-Studiengang

Luft- und Raumfahrttechnik

der Universität der Bundeswehr München (FPOLRT/Ma)

vom 26. Oktober 2011

 

in der Fassung der

  1. Änderungssatzung vom 23. September 2014 und der
  2. Änderungssatzung vom 23. November 2015 und der
  3. Änderungssatzung vom <datum>

 

Aufgrund von Art. 82 Sätze 3 und 4 sowie Art. 80 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 61 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) erlässt die Universität der Bundeswehr München (UniBwM) folgende Fachprüfungsordnung:

 

Inhaltsübersicht

 

 

Seite

A

 

Allgemeine Bestimmungen

 

§

1

Geltungsbereich

4

§

2

Zulassung zum Master-Studiengang

4

B

 

Studienverlauf

 

§

3

Studienschwerpunkte und Module des Master-Studiengangs

 

4

§

4

Fortschrittsregelung

5

§

5

Prüfungstermine

5

§

6

Master-Arbeit

5

C

 

Akademischer Grad und Zeugnis

 

§

7

Master-Grad

6

§

8

Zeugnis

6

D

 

Schlussbestimmungen

 

§

9

In-Kraft-Treten

7

 

 

Anlage 1:

Übersicht über die Module und Leistungsnachweise

8

Anlage 2:

Fortschrittsschema

13

Anlage 3:

Niederschrift zum Qualifizierungsgespräch gemäß § 24 Abs. 2 ABaMaPO

14

Anlage 4:

Verzeichnis verwendeter Abkürzungen

16

 

 

A

Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Geltungsbereich
(zu § 1 ABaMaPO)

Diese Fachprüfungsordnung für den universitären Master-Studiengang Luft- und Raumfahrttech- nik (FPOLRT/Ma) ergänzt die Allgemeine Prüfungsordnung für die universitären Bachelor- und Mas- ter-Studiengänge der Universität der Bundeswehr München (ABaMaPO) in der jeweils geltenden Fassung im Hinblick auf die besonderen Gegebenheiten und Anforderungen des universitären Master-Studiengangs Luft- und Raumfahrttechnik (LRT).

 

§ 2 Zulassung zum Master-Studiengang
(zu § 24 ABaMaPO)

 (1) Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang ist der Abschluss des Bachelor- Studiengangs Luft- und Raumfahrttechnik der UniBwM, der Abschluss des Bachelor-Studiengangs Mathematical Engineering der UniBwM oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium, das in Um- fang, Inhalt und Ausrichtung dem Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik der UniBwM mindestens gleichwertig
(2) Liegt ein Fall des § 24 Abs. 2 ABaMaPO vor, muss die/der Studierende die studiengangsspezifische Eignung durch die erfolgreiche Absolvierung eines Qualifizierungsgespräches nach den näheren Bestimmungen der Anlage 3

 

B

Studienverlauf

§ 3 Studienschwerpunkte und Module des Master-Studiengangs
(zu §§ 5, 25 ABaMaPO)

 (1) 1Der Master-Studiengang der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik kann in den Studienschwerpunkten

  • Flugsystemtechnik
  • Bauweisen & Werkstoffe
  • Aerothermodynamik
  • Flugführungssysteme
  • Antriebe
  • Raumfahrttechnik
  • Weltraumnutzung
  • Autonome Systeme
  • Regelungstechnik
  • CAE-Methoden

studiert werden. 2Anlage 1, Tabelle 7 beschreibt die Studieninhalte dieser Studienschwerpunkte.

(2) 1Jede/Jeder Studierende entscheidet sich für einen Studienschwerpunkt gemäß Abs. 1 und absolviert die nach dem Modulhandbuch dazugehörigen Pflichtmodule gemäß Anlage 1, Tabelle 1 im ausgewiesenen Umfang sowie ein apparatives Praktikum und ein Projekt nach Anlage 1, Tabelle 4 und das Modul Masterarbeit gemäß Anlage 1, Tabelle 5 sowie die Module des Begleitstudiums studium plus gemäß Anlage 1, Tabelle 6. 2Weitere erforderliche ECTS-Leistungspunkte sind aus dem Gesamtangebot des Modulhandbuches im nach Anlage 1, Tabellen 2a/2b und 3 angegebenen Umfang und nach näheren Maßgaben des Modulhandbuchs zu erbringen; im Wahlmodulbereich können bis zu maximal 8 ECTS-Leistungspunkte durch Module aus anderen technischen Studien- gängen der UniBwM im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten erworben werden. 3Die/Der Studierende kann sich im Wahlpflichtmodulbereich zwischen für den jeweiligen Studienschwerpunkt im Modulhandbuch empfohlenen Wahlpflichtmodulen und einer freien Wahl von Modulen entscheiden. 4Hat die/der Studierende alle nach dem Modulhandbuch für einen Studienschwerpunkt erforderli- chen Pflicht- und Wahlpflichtmodule erfolgreich abgelegt, so wird ihm dieser Studienschwerpunkt im Zeugnis durch einen Zusatz bestätigt.

 

§ 4 Fortschrittsregelung
(zu § 6 ABaMaPO)

 Studierende müssen in bestimmten Abständen einen Mindest-Leistungsfortschritt gemäß dem Fortschrittsschema in Anlage 2 nachweisen.

 

§ 5 Prüfungstermine

 1Jeder Leistungsnachweis ausschließlich der Master-Arbeit ist von den Studierenden spätestens im Prüfungstermin am Anfang des 2. Quartals des 2. Studienjahres erstmals abzulegen. 2Andernfalls gilt der Leistungsnachweis als erstmals nicht bestanden.

 

§ 6 Master-Arbeit
(zu § 27 ABaMaPO)

1Jede/Jeder Studierende fertigt im Master-Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik eine Master-Arbeit an. 2Die Regelbearbeitungszeit für die Master-Arbeit beträgt fünf Monate. 3Die Master-Arbeit hat einen Umfang von 30 ECTS-Leistungspunkten. 4Die Master-Arbeit ist spätestens am 1. März des 2. Studienjahres zu beginnen. 5Sie kann nicht vor Beginn des 1. Quartals des 2. Studienjahres begonnen werden. 6Voraussetzung für den Beginn der Master-Arbeit ist der erfolgreiche Abschluss des Moduls Projekt.

 

C

Akademischer Grad und Zeugnis

§ 7 Master-Grad
(zu § 28 ABaMaPO)

 1Aufgrund der bestandenen Master-Prüfung wird der akademische Grad "Master of Science", abgekürzt "M.Sc.", verliehen. 2Der akademische Grad kann mit dem Hochschulzusatz "(UniBwM)" geführt werden.

 

§ 8 Zeugnis (zu § 18 ABaMaPO)

 1Über die bestandene Master-Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt, das die in den Modulen er- zielten Noten, das Thema sowie die Note der Master-Arbeit und die Master-Note enthält. 2Hat die/der Studierende die nach Anlage 1, Tabelle 7 für einen Studienschwerpunkt gemäß § 3 Abs. 1 erforderlichen Pflicht- und Wahlpflichtmodule erfolgreich abgelegt, wird ihr/ihm dieser Studienschwerpunkt im Zeugnis durch einen Zusatz bestätigt. 3Auf Antrag kann der Zusatz entfallen.

 

D

Schlussbestimmungen

§ 9 In-Kraft-Treten

Fachprüfungsordnung vom 26. Oktober 2011

 (1) 1Diese Fachprüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2012 in Kraft. 2Sie findet erst- mals Anwendung auf Studierende, die den Master-Studiengang am 1. Januar 2012

(2) Die Fachprüfungsordnung vom 1. Februar 2011 findet auf alle Studierenden weiterhin Anwendung, die ihr Studium vor dem Januar 2012 begonnen haben; im Übrigen wird sie außer Kraft gesetzt.

 

1. Änderungssatzung vom 23. September 2014

 1Diese Änderungssatzung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. 2Sie findet erstmals Anwendung auf Stu- dierende, die ihr Studium am 1. Januar 2015 beginnen.

 

2. Änderungssatzung vom 23. November 2015

 1Diese Änderungssatzung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. 2Sie findet erstmals Anwendung auf Stu- dierende, die ihr Studium am 1. Januar 2016 beginnen.

3. Änderungssatzung vom <datum>

 

1Diese Änderungssatzung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. 2Sie findet erstmals Anwendung auf Studierende, die ihr Studium am 1. Januar 2020 beginnen.

Universität der Bundeswehr München
Univ.-Prof. Dr. Merith Niehuss
Präsidentin

 

 

Anlage 1: Übersicht über die Module und Leistungsnachweise

Die konkreten Veranstaltungsformen der Teilveranstaltungen zu den jeweiligen Modulen können dem Modulhandbuch zum Master-Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik entnommen werden, das vom Fakultätsrat der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik verabschiedet und jährlich fortgeschrieben wird. Sind für den Leis- tungsnachweis in dieser Anlage zur Fachprüfungsordnung bei einem Modul alternative Formen zugelassen, so kann die tatsächlich verwendete Prüfungsform ebenfalls dem Modulhandbuch entnommen werden.

 

Tabelle 1: Pflichtmodule

Die/Der Studierende wählt einen Studienschwerpunkt gemäß § 3 Abs. 1 i.V.m. Tabelle 7. Jedem Studienschwerpunkt sind Pflichtmodule zugeordnet. Die Zuordnung der Pflichtmodule zu den Studienschwerpunkten sind dem Modulhandbuch zu entnehmen.

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der

Lehrveran- staltung

 

Leistungsnachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Pflichtmodule im gewählten Stu- dienschwerpunkt im Umfang von 37 - 45 ECTS-Leistungspunkten, abhängig vom Studienschwer- punkt.

 

 

jew. 5 bis 8

 

 

V, Ü, P

 

jew. sP-45-180 oder mP-20-30 oder

NoS

 

 

1.-5. Trimester

Tabellen 2a und 2b: Wahlpflichtmodule

Die/Der Studierende kann sich zwischen für den jeweiligen Studienschwerpunkt zugeordneten Wahlpflichtmo- dulen und einer freien Wahl von Wahlpflichtmodulen entscheiden. Werden die nach dem Modulhandbuch dem Studienschwerpunkt zugeordnete Wahlpflichtmodule gewählt, so wird die Angabe des Studienschwerpunktes zusätzlich in das Zeugnis aufgenommen.

Tabelle 2a: Wahlpflichtmodule mit Nennung des Studienschwerpunktes im Zeugnis

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der Lehrveran- staltung

Leistungs- nachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Wahlpflichtmodule im gewählten Studienschwerpunkt nach Vorgaben des Modulhandbuches im Umfang von 20-25 ECTS-Leistungspunkten

jew. 5 bis 8

V, Ü, P

jew. sP-45-180 oder mP-20-30 oder NoS

1.-5. Trimester

 

Tabelle 2b: Wahlpflichtmodule ohne Nennung des Studienschwerpunktes im Zeugnis

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der

Lehrveran- staltung

Leistungs- nachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Wahlpflichtmodule im Umfang der Differenz zwischen allen ver- pflichtenden Modulen gemäß Ta- bellen 1, 4-6 und max. 14 ECTS- Leistungspunkten aus Wahlmodulen gemäß Tabelle 3 und Modulhandbuch

 

jew. 5 bis 8

 

V, Ü, P

jew. sP-45-180 oder mP-20-30 oder NoS

 

1.-5. Trimester

 

 

Tabelle 3: Wahlmodule

Die/Der Studierende wählt Wahlmodule in solchem Umfang aus, dass der Gesamtumfang des Master-Studi- engangs von 120 ECTS-Leistungspunkten gemäß § 25 ABaMaPO mindestens erreicht wird, wobei jedoch 14 ECTS nicht überschritten werden dürfen. Wahlmodule können wie folgt gewählt werden:

 

  • Module aus dem Pflicht- oder Wahlpflichtmodulkatalog des Modulhandbuchs der Fakultät LRT, sofern diese nicht als Pflicht- oder Wahlpflichtmodule gewählt
  • Des Weiteren können folgende Module als Wahlmodule gewählt werden:
    • Module aus dem Wahlmodulkatalog des Modulhandbuchs der Fakultät LRT
    • Module aus dem Modulkatalog des Master-Studiengangs Luft- und Raumfahrttechnik der Techni- schen Universität München, sofern sie dort als „Munich Aerospace Partnermodule“ gekennzeichnet sind,
    • Module aus anderen technischen Studiengängen der UniBwM im Umfang von maximal 8 ECTS- Leistungspunkten.

 

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der Lehrveran-

staltung

Leistungs- nachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Wahlmodule im Umfang, dass der Gesamtumfang des Master-Studi- engangs von 120 ECTS-Leistungs- punkten gemäß § 25 ABaMaPO mindestens erreicht wird, maximal jedoch im Umfang von 14 ECTS- Leistungspunkten

 

 

 

jew. 3 bis 6

 

 

 

V, Ü, P

 

 

jew. sP-45-180 oder mP-20-30 oder

NoS

 

 

 

1.-5. Trimester

 

 

Tabelle 4: Projekt, Apparatives Praktikum

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der

Lehrveran- staltung

 

Leistungsnachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Projekt

9

StA

NoS

1.-5. Trimester

Apparatives Praktikum

5

P

NoS

1.-5. Trimester

 

 

Tabelle 5: Master-Arbeit

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

 

Leistungsnachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

Master-Arbeit

30

gemäß §§ 22 und 27 ABaMaPO

4.-5. Trimester

  

Tabelle 6: verpflichtendes Begleitstudium studium plus

 

 

Modul

ECTS-

Leistungs- punkte

Art der

Lehrveran- staltung

 

Leistungsnachweis

Regeltermine der Leistungsnach- weise

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

Seminar studium plus, Training

5

S, V, Ü, T

NoS, TS

1.-5. Trimester

 

Tabelle 7: Studienschwerpunkte des Master-Studiengangs

 

Studienschwerpunkt

Beschreibung

 

 

Flugsystemtechnik

Der Studienschwerpunkt „Flugsystemtechnik“ betrachtet das Ge- samtsystem „Luftfahrzeug“. Die Pflichtmodule vertiefen flugphysi- kalische Zusammenhänge und vermitteln Kenntnisse zu Gestaltung und Betrieb von Luftfahrzeugen sowie zu Aufgaben und Auslegung ihrer Subsysteme. Die Wahlpflichtmodule ergänzen not- wendiges Detailwissen aus weiteren Teildisziplinen des Flugzeugbaus, der Antriebstechnik sowie der interdisziplinären Produktentwicklung.

Bauweisen & Werkstoffe

Die Entwicklung leistungsfähiger Strukturen ist für die Luft- und Raumfahrt von zentraler Bedeutung. Dazu vermittelt der Studien- schwerpunkt „Bauweisen & Werkstoffe“ wesentliche Fachkenntnisse, die im Zusammenhang mit der interdisziplinären Entwick- lung und Auslegung luft- und raumfahrttypischer Strukturen not- wendig sind. In den Pflichtmodulen werden neben vertieften methodischen Grundkompetenzen im Wesentlichen Fachkenntnisse aus den Bereichen der Strukturmechanik, der Werkstoffe und der Produktentwicklung erworben. Ergänzend dazu können die in den Pflichtmodulen erworbenen Kenntnisse in weiterführenden Wahl- pflichtmodulen der zuvor genannten Themenbereiche vertieft oder durch thematisch sinnvolle luft- bzw. raumfahrttypische Wahlpflichtmodule erweitert werden.

Aerothermodynamik

Der Studienschwerpunkt „Aerothermodynamik“ betrachtet grundlegende aerothermodynamische und gasdynamische Phänomene, die an Fluggeräten (Flugzeug, Rakete, Hubschrauber) und deren Komponenten (Flügel, Antriebssystem) auftreten und für das technische Verständnis der Fluggeräte essentiell sind. Die Pflichtmodule vermitteln die Grundlagen in den technischen, physikalischen und mathematischen Disziplinen, die zum Verständnis der Flugeigenschaften von Fluggeräten erforderlich sind. Die Wahlpflichtmodule ergänzen notwendiges Detailwissen aus weiteren Teildisziplinen der Flug- und Antriebstechnik und vermitteln Kenntnisse über moderne experimentelle und numerische Analysewerkzeuge.

Flugführungssysteme

Die Lehrveranstaltungen des Studienschwerpunkts „Flugführungssysteme“ umfassen den gesamten Bereich der Prozessge- staltung und -optimierung des modernen, hochtechnisierten Flie- gens. Aufbauend auf Grundlagen zu Flugsystemen und Rege- lungstechnik, werden hier Kenntnisse der Flugdynamik (dreidi- mensionale Bewegung des Flugzeugs und deren Beeinflussung durch automatisierte Regelungssysteme) vermittelt. Mit Blick auf die Flugführung wird die Navigationsausrüstung des Flugzeugs adressiert. Ferner sind Studieninhalte zum Zusammenwirken zwischen Mensch und Technik im Cockpit vorgesehen.

Antriebe

Der Studienschwerpunkt „Antriebe“ betrachtet schwerpunktmäßig Antriebssysteme, wie sie in der zivilen und militärischen Luftfahrt zum Einsatz kommen, aber auch Antriebssysteme für die Raum- fahrt. Die Pflichtmodule vermitteln Kenntnisse in den technischen, physikalischen, mathematischen Disziplinen und über moderne numerische Analysewerkzeuge, die zur Gestaltung und Ausle- gung von Antriebssystemen für unterschiedlichste Anwendungs- fälle erforderlich sind. Die Wahlpflichtmodule ergänzen notwendiges Detailwissen aus weiteren Teildisziplinen, die für die Antriebstechnik von besonderer Relevanz sind.

Raumfahrttechnik

Der Studienschwerpunkt „Raumfahrttechnik“ betrachtet ganzheit- lich verschiedene Aspekte von Raumfahrtmissionen. In den Pflichtmodulen werden relevante ingenieurswissenschaftliche

 

   

Kenntnisse, sowie Kenntnisse zur Satellitentechnik, Missionsana- lyse und Raumfahrtanwendungen vertieft, welche die Grundlagen zur Gestaltung und Auslegung von Raumfahrtsystemen und -missionen bilden. In den Wahlpflichtmodulen wird weiteres Detailwis- sen von Teildisziplinen der Raumfahrttechnik und der Raumfahrtanwendungen vermittelt.

Weltraumnutzung

Nach einer Einführung in die Raumfahrt werden in den Pflichtmodulen des Studienschwerpunktes „Weltraumnutzung“ Navigation, Erdbeobachtung und Satellitenkommunikation vertieft. Dabei wer- den physikalische, algorithmische und informationstheoretische Grundlagen, Technologien, Betriebskonzepte sowie Anwendun- gen vermittelt. Wahlpflichtmodule im Bereich der Mess- und Aus- wertetechnik, der Raumfahrtechnik oder des Projektmanagements ergänzen den Studienschwerpunkt.

 

Autonome Systeme

Der Studienschwerpunkt „Autonome Systeme“ beschäftigt sich mit dem Themenbereich des autonomen Fahrens. Die Pflichtmo- dule vermitteln Grundkenntnisse, die für den Betrieb einer mobilen Roboterplattform notwendig sind. Dies umfasst Themen aus der Mess- und Regelungstechnik sowie echtzeitfähige Datenver- arbeitung.

Des Weiteren werden Kenntnisse in den Bereichen der Sensorik, der Zustandsschätzung sowie der Algorithmen und Verfahren für autonome Systeme vertieft. Die Wahlpflichtmodule vertiefen einzelne Grundlagen und übertragen die Kenntnisse auf andere Domänen.

 

Regelungstechnik

Im Studienschwerpunkt „Regelungstechnik“ sind alle Veranstaltungen zusammengefasst, die für eine zukünftige Tätigkeit als Regelungstechniker von Interesse sind. Die Pflichtmodule vertiefen die Kenntnisse in den regelungstechnischen Methoden und deren Anwendung in den verschiedenen Technikbereichen. Die Wahlpflichtmodule ergänzen einzelne Grundlagen, die die Anwendung der vermittelten Methoden auf verschiedene technische Systeme unterstützen.

 

CAE-Methoden

Der Studienschwerpunkt „Computer Aided Engineering (CAE)“ behandelt die Rechnerunterstützung von Arbeitsprozessen in der Luft- und Raumfahrttechnik. Die Pflichtmodule vertiefen die Kenntnisse in angewandter Mathematik, speziell Verfahren zur Lösung partieller Differentialgleichungen in der Strukturmechanik und Fluiddynamik, aber auch physikalische Grundlagen der Me- chanik, Regelungstechnik, Aerodynamik und Thermodynamik. In den Wahlpflichtmodulen wird weiterführendes Detailwissen zu den genannten Schwerpunkten ergänzt.

 

 

 

Anlage 2:    Fortschrittsschema

 

Die nachfolgende Tabelle gibt die jeweilige Mindestforderung an ECTS-Leistungspunkten am Ende der angegebenen Quartale gemäß § 4 an.

Quartal

1

2

3

Mindestforderung an ECTS-Leistungspunkten

0

12

24

Anlage 3:         Niederschrift zum Qualifizierungsgespräch gemäß § 24 Abs. 2 ABaMaPO

Name der/des Studierenden, Matr. Nr.:                                                                                              

Namen der Kommissionsmitglieder:                                                                                                   

                                                                                             

                                                                                             

                                                                                             

 

 

Ort, Datum und Dauer des Gesprächs:                                                                                                 

 

 Um das Qualifizierungsgespräch für den Master-Studiengang LRT führen zu können, müssen der Kommission durch die/den Studierende/n folgende Informationen bzw. Unterlagen vorgelegt werden:

  • Vom Prüfungsamt abgezeichnete Übersicht über die Abschlussnoten sämtlicher Module des Bachelor-Studiums inkl. der Anzahl der
  • Themen, Termine von Anmeldung und Abgabe sowie die Ergebnisse eventueller Studienarbeiten sowie der Bachelor-Arbeit.
  • Beabsichtigter Studienschwerpunkt im

 

1.       Verlauf des Gesprächs:

(wesentliche Themen des Gesprächs und Gründe für die Beurteilung):


 


 


 

2.       Studiengangsspezifische Beurteilungskriterien:

 Im Verlauf des Gesprächs wurden folgende Beurteilungskriterien geprüft und bewertet:

 

Nr.

Beurteilungskriterien

erfüllt

nicht erfüllt

 

 

ausrei- chend

mit Ein-

schrän- kungen

 

 

1

Sind Fähigkeiten zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise vorhanden?

  • Darstellung des Verlaufes und des Ergebnisses von Studienarbeit(en) / Bachelor-Arbeit durch die/den Studierende/n

 

 

 

 

 

2

Sind Fachkenntnisse auf den Gebieten der Grundlagen der Luft- und Raumfahrttechnik vorhanden?

  • Bewertung des allgemeinen Notenbildes des Bachelor-Abschlusses unter Berücksichtigung des Prüfungsverlaufes durch die Kommission.

 

 

 

 

 

3

Kann ein erfolgreicher Abschluss des Master-Studiums erwartet werden?

  • Analyse der Ursachen, die zum Bachelor-Abschluss mit der Note 3,01-3,49 geführt haben durch die Kommission sowie die/den Studierende/n.

 

 

 

 
  •  Darlegung durch die/den Studierende/n, wie ein erfolgreicher Abschluss des Masterstudiums erreicht werden soll.

 

 

 

 

 

 

4

Ist ein Interesse für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt gegeben?

  • Begründung des Interesses am angestrebten Studienschwerpunkt im Master durch die/den Studierende/n.
  •  Feststellung durch die Kommission, ob diese Wahl im Ein- klang mit den Ergebnissen des Bachelor-Studiums ist.

 

 

 

 

Das Qualifizierungsgespräch gilt als bestanden, wenn die/der Studierende alle Kriterien erfüllt hat, davon aber höchstens eines mit Einschränkungen.

 

 

3.       Ergebnis des Qualifizierungsgesprächs:

 

Ergebnis:

 

bestanden

 

nicht bestanden.

 

 

 

 

 

                                                                                            

Unterschrift, Datum                                                      Unterschrift, Datum

 

 

Unterschrift, Datum                                                      Unterschrift, Datum

 

 

Unterschrift, Datum

 

 

Anlage 4:         Verzeichnis verwendeter Abkürzungen

ABaMaPO         Allgemeine Prüfungsordnung für die universitären Bachelor- und Master-Studiengänge der Universität der Bundeswehr München

Abs.                 Absatz

Art.                   Artikel

Az                    Aktenzeichen

BayHSchG        Bayerisches Hochschulgesetz

ECTS                European Credit Transfer and Accumulation System

FPOLRT/Ma      Fachprüfungsordnung für den universitären Master-Studiengang LRT der Universität der Bundeswehr München

Fü S                 Führungsstab Streitkräfte

LRT                  Luft- und Raumfahrttechnik

M.Sc.               Master of Science

mP-xx              mündliche Prüfung mit einer Dauer von xx Minuten

NoS                  Notenschein

Nr.                    Nummer

P                      Praktikum

S                      Seminar

StA                   Studienarbeit, Projekt

sP-xx                schriftliche Prüfung mit einer Dauer von xx Minuten

T                        Training

TS                    Teilnahmeschein

Ü                      Übung

UniBw               Universität(en) der Bundeswehr

UniBwM           Universität der Bundeswehr München

V                        Vorlesung