Die praktische Ausbildung ist Teil eines Studiums und das Fachpraktikum hat das Ziel, studienbezogene Tätigkeitsfelder zu erkunden, allgemeine und fachspezifische Kenntnisse und Erfahrungen aus der beruflichen Praxis zu gewinnen sowie die Sozialstrukturen in Betrieben der freien Wirtschaft zu erleben.

Die Auswahl der Praktikumseinrichtung, unter Beachtung akademischer Studieninhalte und Schwerpunkte, erfolgt eigenverantwortlich durch die Studierenden in Verbindung mit dem Praktikantenamt. Die Durchführung des Praktikums ist in der vorlesungsfreien Zeit, ca. Juli bis September des ersten Studienjahres vorgesehen. Detaillierte Absprachen zu zeitlichen, inhaltlichen und thematischen Aspekten müssen eigenverantwortlich durch den Studierenden mit dem Unternehmen und dem Praktikantenamt erfolgen.


Das Fach-, Betriebspraktikum wird durchgeführt nach der Praktikantenordnung der Fakultät LRT, veröffentlicht als Anlage 3 der Fachprüfungsordnung Bachelor.

Für die vollständige Anerkennung muss das Fachpraktikum folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Gesamtumfang zwölf Wochen, davon wurden zwei Wochen bereits im Grund-, Vorpraktikum geleistet.
  2. Das Praktikum darf vier Wochen für den Bereich A und sechs Wochen für den Bereich B nicht unterschreiten.
  3. Insgesamt wird für die Bereiche A und B zusammen die Abdeckung von mindestens fünf signifikant unterschiedlichen Teilbereichen mit minimal einer bis maximal vier Wochen pro Teilbereich gefordert.
    Bereich A mindestens 2 Teilbereiche
    Bereich B mindestens 3 Teilbereiche
    Bereich A: Betriebstechnisches Praktikum
    Kennzeichnung:

    Eingliederung der Praktikantin/des Praktikanten in ein Arbeitsumfeld von  Facharbeiterinnen/Facharbeitern, Meisterinnen/Meistern und Technikerinnen/Technikern mit überwiegend ausführendem Tätigkeitscharakter.
    Typische Teilbereiche können hier z . B. sein:
    Herstellung und Bearbeitung von Werkstoffen bzw. Halb- und Fertigfabrikaten, Montage, Inbetriebnahme, Prüfung und Qualitätskontrolle, Anlagenbetrieb.
    Bereich B: Ingenieurnahes Praktikum
    Kennzeichnung:

    Eingliederung der Praktikantin/des Praktikanten in das Arbeitsumfeld von Ingenieurinnen/Ingenieuren
    oder entsprechend qualifizierten Personen mit überwiegend entwickelndem, planendem oder lenkendem Tätigkeitscharakter
    Typische Teilbereiche können hier z. B. sein:
    Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Berechnung, Versuch, Projektierung, Produktionsplanung, Produktionssteuerung, Logistik, Betriebsleitung, lngenieurdienstleistungen.
  4. Alternativ zu verschiedenen Teilbereichen mit jeweils maximal vier Wochen werden im Bereich B auch längere Tätigkeiten in einem einzelnen Teilbereich als interdisziplinäres Projektpraktikum anerkannt, wenn das bearbeitete Aufgabenfeld in besonderem Maße durch vielfältige Bezüge zu  unterschiedlichen Teilbereichen gekennzeichnet ist. Für solche interdisziplinären Projektpraktika in einem einzelnen Tätigkeitsbereich können Wochenzahlen bis zur jeweils zugelassenen maximalen Gesamtwochenzahl für den Bereich B anerkannt werden. Für die Anerkennung von längeren Praktikumsabschnitten in einem einzelnen Tätigkeitsbereich als interdisziplinäres Projektpraktikum sollen anspruchsvolle Kriterien angewandt werden.
    Solche Kriterien können z. B. sein:
    Mitwirkung in Teams, in denen Fachleute aus verschiedenen Organisationseinheiten und Aufgabengebieten interdisziplinär an einer konkreten aktuellen Aufgabe zusammenarbeiten Abdeckung von mehreren verschiedenen Aufgabenbereichen.

 

Betriebe für das Fachpraktikum

Die im Fachpraktikum zu vermittelnden Kenntnisse und Erfahrungen können vornehmlich in mittleren und großen Industriebetrieben erworben werden sowie in Unternehmen, die umfangreiche technische Anlagen betreiben.

Für Teilbereiche des Fachpraktikums kommen auch Ingenieurbüros und hochschulunabhängige Forschungseinrichtungen in Frage.

Nicht geeignet und deshalb nicht zugelassen sind Handwerksbetriebe des Wartungs- und Dienstleistungssektors sowie Hochschulinstitute und Institute an Hochschulen.

Im Fachpraktikum soll zumindest die allgemeine Lenkung der Praktikantentätigkeit durch eine Person mit Ingenieurqualifikation erfolgen.

 

Durchführung dieser Richtlinien

Die Entscheidung in allen Fragen des Praktikums trifft der Praktikantenbeauftragte der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik Dr. Inka Schade.

Sie untersteht den Weisungen des gemäß § 3 FPOLRT/Ba zuständigen Prüfungsausschusses.

Alle erforderlichen Vorlagen für das Praktikum können unter Prüfungsamt heruntergeladen werden.

Anfragen zur Eignung des Betriebes bitte mit Link zur Internetpräsentation desselben an die Praktikantenbeauftrage stellen.

Praktikantenbeauftragte der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik:
Dr. Inka Schade
Institut für Technische Produktentwicklung (LRT3)
Geb. 42/0008, Tel.: 089/6004-3263

Verträge und Abgabe der Berichtshefte:
Christine Galonska
Prüfungs- und Praktikantenamt
Geb. 101/0104, Tel.: 089/6004-4593

Betreuung des Studiengangs:
Andrea Ciecierski
Prüfungs- und Praktikantenamt
Geb.101/0116, Tel.: 089/6004-3072