Mindmapping

Mindmapping

Situation/Ziel
Graphische Darstellung von Beziehungen und Ordnungen zwischen Begriffen und Themen.
Teilnehmerzahl Vorbereitung Material Zeitbedarf
wenig wenig viel viel
 
   

Beschreibung: Ausgehend von einem zentralen Thema in der Mitte der Tafel/des Blattes werden zunächst Haupt-Äste, später Neben-Äste zu diesem Thema entwickelt und mit den dazugehörigen Begriffen versehen. Die Äste werden mit je nur einem (Schlüssel-)Wort benannt! Die Methode dient der individuellen Vorbereitung auf ein Thema, kann aber auch in einem größeren Kreis zur Ideenfindung und zur systematischen Herangehensweise an ein Thema genutzt werden.

Aus der Praxis: Mit der Methode des mind mappings wird die Komplexität eines Themas sichtbar gemacht und reduziert. Einzelne Ideen können gut im ‚großen Ganzen’ verortet und systematisch zugeordnet werden. Mind maps können auch Lücken in der Vorbereitung oder in der Darstellung eines Themas offenbaren. Dabei können die mind maps auch über einen längeren Zeitraum fortgeschrieben und weiterentwickelt werden. Zu viele Äste lassen eine mind map unübersichtlich erscheinen. Die Auswahl der Schlüsselbegriffe ist oft individuell oder nur innerhalb der Gruppe nachvollziehbar, die die jeweilige mind map erstellt hat. Damit ist die Übertragung der Erklärungskraft nach außen nicht ohne weiteres möglich. Mind maps sind daher in erster Linie Werkzeuge für die Autoren.

Quellen:

Methodenkoffer