Vorsatzbildung

Vorsatzbildung 

(siehe auch Transferaufgabe)

Situation/Ziel
Murmelgruppe
Um das Gelernte in die reale Praxis der Studierenden hinüber zu retten, sind eigene Vorsätze ein gutes Mittel.
Teilnehmerzahl Vorbereitung Material Zeitbedarf
wenig wenig viel viel
Bis maximal 30 Teilnehmer
keine Pinnwände, Flipcharts
45 Minuten

Beschreibung: Im Anschluss an eine Lerneinheit überlegen die Studierenden in Kleingruppen, wie sie das Gelernte in der Praxis umsetzen wollen. Sie wählen realistisch umsetzbare Maßnahmen aus und schätzen ein, wie sie sich wohl konkret auswirken. Sie nehmen sich verbindlich vor, diese Maßnahmen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Praxis auch auszuführen.

Die Maßnahmen und deren erhoffte Wirkungen werden im Plenum vorgestellt. Zur Auswertung eignen sich Fragen wie:
 • Wo wirkt sich diese Maßnahme als erstes aus?
 •Woran erkenne ich, dass es zu einer Veränderung kommt?
 •Wer wird die Veränderung als erstes bemerken und warum?
 •Welche Folgewirkungen kann das wiederum auslösen?

Aus der Praxis: Wer sich plastisch vorstellt, dass eine Maßnahme tatsächlich etwas in der eigenen Praxis ändern wird, tut sich leichter, sie auch tatsächlich umzusetzen.

Varianten: In kleinen Gruppen kann die Ausarbeitung der Maßnahmen auch in Einzelarbeit erfolgen. Bei ausreichend Zeit können die präsentierten Maßnahmen dann auch im Plenum diskutiert werden. Das öffentliche Mitteilen erhöht auch die Verbindlichkeit der eigenen Vorsätze.

Quellen: DÜRRSCHMIDT, Joachim: Methodensammlung für Trainerinnen und Trainer. Bonn: Manager-Seminare-Verlagsgesellschaft, 2005

Methodenkoffer