Vier Ecken

Ecken als Treff

Situation/Ziel
Jede der vier Ecken eines Raumes wird mit einer Aussage, zu der es verschiedene Sichtweisen gibt, verknüpft. Die Studierenden stellen sich entsprechend auf.
Teilnehmerzahl Vorbereitung Material Zeitbedarf
wenig wenig viel viel
Optimal für kleine Gruppen (maximal 15 Teilnehmer, sonst dauert es zu lange) Aussagen für die Ecken überlegen Flipcharts 3 Minuten Vorbereitungszeit 2-3 Minuten pro Präsentation

Beschreibung: Zum Kennenlernen für größere Gruppen: Der Lehrende gibt den Ecken Bedeutungen und lässt die Studierenden sich jedes Mal neu gruppieren. Der Dozierende sagt z.B. „die vier Ecken stehen für Hobbies: links hinten für Erde (Tennis, Golf, Radeln, Skifahren usw.), rechts hinten für Luft (Gleitschirm, Fliegen usw.), vorne links für Wasser (Tauchen, Segeln usw.), vorne rechts für Gebäude (Schach, Billard usw.). Andere Zuordnungen können sein: Geburtsdatum: im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter; Geburtsort: der Raum als Deutschlandkarte. Die Studierenden treffen sich in den Ecken und reden dort über ihre Gemeinsamkeiten (Hobbies, Geburtstage usw.). Zu empfehlen sind drei Runden zu je 5 Minuten, in denen die Ecken jedes Mal eine anderen Bedeutung haben.

Zum Einstieg in ein Thema oder eine Diskussion: In jeder der vier Ecken eines Raumes wird eine Aussage zu einer Frage, einem Thema oder einem Problem, zu dem es verschiedene Sichtweisen gibt, aufgehängt. Die Studierenden ordnen sich dann jener Aussage zu, der sie am ehesten zustimmen können und begeben sich in die entsprechende Ecke des Raumes. Dort können die Studierenden untereinander diskutieren, wie sie zu der gewählten Aussage stehen. Im Anschluss daran wird im Plenum diskutiert. Es ist selbstredend, dass es bei jedem Thema oder Problem vier Alternativen geben muss, nach denen sich die Studierenden auf die Ecken verteilen können.

Die Aussagen auf dem Flipchart müssen eindeutig, kurz, direkt und in Alltagssprache formuliert sein.

 

Quelle: WEIDENMANN, Bernd (Hrsg.): Handbuch Active Training. Die besten Methoden für lebendige Seminare. Weinheim und Basel: Beltz, 2006, Seite 214 ff.

http://www.igmh.de/index.php?menue=unterricht&seite=unterricht/methodentraining/
methodentraining.htm

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