Dr. Stephanie Marx

 

Dr. Stephanie Marx

Professur für Allgemeine Kulturwissenschaften

Institut für Kulturwissenschaften

Tel.: +49 89 6004-3995

Geb. 33, Raum 1376

stephanie.marx@unibw.de

 

 

 

Stephanie Marx ist Post-Doc-Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Eva Blome (Allgemeine Kulturwissenschaften). Sie hat in Wien und Berlin Germanistik und Philosophie studiert und promovierte 2025 mit der mehrfach preisgekrönten Arbeit „Der Streitfall Neue Sachlichkeit. Politische Literatur von Maria Leitner, Joseph Roth und Irmgard Keun“. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit der deutschen und österreichischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, mit der Wechselwirkung zwischen Literatur und Politik und geschlechter- und diversitätstheoretischen Fragestellungen.

In ihrem Habilitationsprojekt verknüpft sie diese Schwerpunkte mit emotions- und medientheoretischen Zugängen: In „Politiken der Wut. Literarisches Anger-Management im 20. und 21. Jahrhundert“ will sie einerseits einen Beitrag zu einer Wissenspoetik der Affekte leisten, andererseits soll das Verständnis für die gegenwärtige Emotionalisierung des Politischen aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive vertieft werden.

 

Neueste Publikationen

  • Bücher

Der Streitfall Neue Sachlichkeit. Politische Literatur von Maria Leitner, Joseph Roth und Irmgard Keun. Wilhelm Fink (=Reihe Szenen/Schnittstellen, hrsg. von Todd Herzog, Tanja Nusser, Rolf Parr); in Vorbereitung

Identitätsboom in der Gegenwartsliteratur: Erfahrung, Repräsentation, Identifizierung, gem. mit Annika Klanke, Special Collection im peer-reviewed open-access Journal Genealogy+Critique (rollende Publikation seit 2023), DOI: https://doi.org/10.16995/gc.collection.960

Literatur und Care, hrsg. von undercurrents. Berlin: Verbrecher Verlag 2023

 

  • Artikel

„Neue Sachlichkeit von Rechts? Robert Neumanns Roman Sintflut und seine Neuauflage“. In: „Ich habe zu viel Trauriges geschrieben.” – Das Werk Robert Neumanns im Zeitalter der Extreme, hg. von Günther Stocker, Lukas Kosch und Julia Lückl. Berlin: Metzler (in Vorbereitung)

„Erzählen an den Rändern: Mela Hartwigs Das Weib ist ein Nichts und Rudolf Braunes Das Mädchen an der Orga Privat“ (blind peer review). In: Sprache und Literatur, 1/2026: Narratologie des Prekären, hg. von Eva Blome und Iuditha Balint, S. 47–60, DOI: https://doi.org/10.30965/25890859-12340014

„Dokumentarische Literatur und polizeiliche Dokumentation: Joseph Roths Die Flucht ohne Ende und Der stumme Prophet“ (blind peer review). In: Administory. Journal for the History of Public Administration / Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte, Vol. 08/2023: Administrative Cultures and their Aesthetics, hg. von Jonathan Foster, Alexandra Irimia und Burkhardt Wolf, S. 105–116; DOI: https://doi.org/10.2478/adhi-2023-0007

„Ein Mädchen, drei Namen. Die politische Teilhabe neuer Frauen bei Maria Leitner“ (blind peer review). In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 3/2022: Arbeit, Notbehelfe und Geschlecht, hg. von Jessica Richter und Tim Rütten. Innsbruck: StudienVerlag, S. 124–143; DOI: https://doi.org/10.25365/oezg-2022-33-3-7

 

Lehrerfahrung und Lehrphilosophie

In meiner bisherigen akademischen Laufbahn habe ich Einführungslehrveranstaltungen am Studienbeginn unterrichtet, z.B. „Einführung in die Literatur- und Kulturtheorie“, sowie thematische Seminare, z. B. zu unterschiedlichen Realismuskonzepten in der Zwischenkriegszeit oder zu weiblicher Wut in der Literatur.

In meiner Lehre sind dabei drei Aspekte zentral: 1.) Ich versuche die Balance zu halten zwischen der Vermittlung wissenschaftlicher Hard Skills und der Eröffnung von Denkräumen. 2.) Planbarkeit, Transparenz und eine adäquate Feedbackkultur verstehe ich als Anforderungen an mich als Lehrperson. 3.) Gegenwärtig gilt es, einen reflektierten, fachlich angemessenen und didaktisch sinnvollen Umgang mit KI-Anwendungen zu finden.

 

CV                                                     Publikationen