Prozesse und Methoden

Iterativer Prozess - oder warum wir nicht alles vorhersehen können

Das Projekt: Webrelaunch ist keineswegs von vornhinen festgelegt. Es gibt eine Vielzahl an Interessenten einzubinden und eine Unmenge an Anforderungen zu sammeln, zu bewerten und einzuordnen. Und es kommen von beiden stets neue hinzu. Das stellt das Projekt und seine Leitung vor große sich ständig verändernde Herausforderungen.

Das Projektmanagement-Dilemma

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Das Projektmanagement Dreieck

Zeit, Kosten und funktionale Anforderungen bedingen sich stets. Da Zeit und Kosten meist fixe Größen sind, wirkt sich eine Veränderung der Anforderungen direkt auf die Qualität aus. Soll die Qualität nicht leiden, müssen wir die Anforderungen kontrollierbar halten.

Iterative Anforderungsanalyse

Die Bedarfsfindung ist nicht vorab abgeschlossen, sondern läuft während der Umsetzung weiter. Daher wurde ein iterativer Ansatz zur Umsetzung gewählt, bei dem jeweils ein kleiner aber wichtiger Teil umgesetzt wird, Feedback eingeholt wird und dann auf der gewonnenen Erfahrung der nächste Schritt angegangen wird. Das erlaubt stetes Korrigieren bei gleichzeitiger Vorwärtsbewegung trotz einer sich stark und ständig verändernden Umgebung.

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Sammeln - Priorisieren - Umsetzen

Auswirkungen

Mit diesem Ansatz können wir zwar auch nicht jeden glücklich machen und auch nicht alle Anforderungen umsetzen, aber wir ermöglichen ein paar grundlegende und wichtige Ziele.

  • Wir können regelmäßig nachjustieren, in einem Umfeld, dass sich ständig ändert und sich auch weiterhin ändern wird
  • Wir können zumindest zum jeweiligen Zeitpunkt immer kurzfristig auf die aktuell wichtigen Dinge eingehen.
  • Wir können die Dinge identifizieren und umsetzen, die uns im Verhältnis für geringeren Aufwand den größeren Nutzen liefern.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik zu diesen Punkten, dann freuen wir uns über eine Email an support@unibw.de