Lehre

Lehre und Lehrphilosophie

Der Lehrstuhl für Internationales Management, gegründet 1993 von Prof. Dr. Hans A. Wüthrich, beschäftigt sich mit vielfältigen Managementfacetten und thematisiert den Managementaspekt bei grenzüberschreitender Geschäftsaktivität. 

Die Lehre gestaltet sich praxisnah und anwendungsorientiert: aktuelle Themenstellungen aus der Consulting-Praxis sowie Fallstudien und Rollenspiele kommen zum Einsatz.   

In der stark strukturierten BA-Phase steht die Vermittlung von Grundlagen im Vordergrund. Im ► MA-Studium setzen wir andere Schwerpunkte: eigenverantwortliches Studieren steht im Mittelpunkt.

Wir bieten Ihnen zahlreiche Optionen, fordern aber gleichermaßen ein hohes Maß an Engagement und Eigeninitiative. Neugier, aktive Mitarbeit und Verbindlichkeit sind unerlässlich, wenn Sie aus unseren Lehr- und Lernangeboten einen Nutzen ziehen möchten.


Wie denken wir?

Organisationen sind keine technischen Gebilde, die objektiv und nur auf eine einzige Art und Weise zu erfassen sind.

Wir hinterfragen Prämissen, fördern Widerspruch und lassen Kontraintuitives zu. Unser Wissenschaftsverständnis ist konstruktivistisch, reflektierend und plural. Die Grundlage unserer vernetzten Betrachtungsweise von Menschen und Organisationen, ihrem jeweiligen Verhalten in einer sich ständig verändernden Umwelt bilden die Sozial-, Verhaltens,- Organisations- und Wirtschaftswissenschaften. Wir möchten mit dem, was wir in Lehre, Forschung und im Rahmen von Praxisprojekten tun, einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger und damit lernorientierter Organisationen leisten.
 

Die Zusammenarbeit mit Ihnen

"Results-Only-Work Environment" 

Ein Studium benötigt Frei- und Denkräume, sowie ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Konsequenz. Das gilt nicht nur für Sie als Studenten, sondern auch für uns. Wir geben wenige harte Pole vor, die je nach Modul bzw. Veranstaltungsreihe variieren. Für die Einhaltung dieser Pole sind Sie verantwortlich, eine Rückdelegation von Problemen an die Professur ist ausgeschlossen. Jenseits der harten Pole sind Sie jedoch frei. Wir gehen davon aus, dass Sie als mündige Studierende Leistungen aus innerem Antrieb heraus erbringen wollen, ohne den Einsatz von Anreiz- oder Sanktionsmechanismen. Vom Menschenbild X lassen wir uns nicht irritieren, wir stützen uns auf aktuelle neurobiologischen Erkenntnisse, die auch in die Ökonomie Eingang finden.


Unsere Prinzipien:

  • Systemkontrolle, statt Selbst- und Sozialkontrolle: Das Prinzip „Freiraum“ funktioniert, solange die harten Pole eingehalten werden.
  • "Lernen durch Lehren": Die Professur fungiert als Coach und Dialogpartner, weniger als Inputgeber.
  • Teamwork: Nicht nur die Aufgabenstellung, sondern auch Teamprozesse bieten Stoff zu lernen.
  • Experimente: In unseren Lehrveranstaltungen bzw. Bewertungsprozess suchen wir neue Wege und testen mitunter neue harte Pole aus.