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Seminare

 

Seminare stellen eine Vertiefung der Inhalte der Vorlesungen dar. Unter einem, von der Professur gestellten Leitthema, sollen die Studierenden aktuelle Fragestellungen aus Forschung und Praxis bearbeiten. Hierfür sollen sie eine ca. 15 seitige Seminararbeit anfertigen und diese bzw. ihre Forschungsergebnisse im Rahmen einer Präsentation den anderen Teilnehmern vorstellen. Das Anfertigen der Seminararbeit dient zugleich der Vorbereitung auf die Masterarbeit.
 
 
  • Seminar über "Risikomanagement von Extremrisiken" im Wintertrimester 2013.
  • Seminar über "Risikomanagement öffentlicher Banken" zusammen mit Herrn Prof. Dr. Bernhard Hirsch im Wintertrimester 2011.

    25.03.2011: 30 Studierende diskutieren mit Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Ingolstadt Dieter Seehofer über das Risikomanagement öffentlicher Banken.
     
    Risikomanagement öffentlicher Banken

    Finanzminister Fahrenschon nahm sich Zeit für die Studierenden

    Im Rahmen eines Kooperationsseminars der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. und der Professuren für Controlling und Versicherungswirtschaft der Universität der Bundeswehr München trafen 30 Studierende in Wildbad Kreuth mit Georg Fahrenschon, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, und Dieter Seehofer, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Ingolstadt, zusammen. Thema des Seminars war das Risikomanagement öffentlicher Banken. Georg Fahrenschon blickte in seinem Vortrag nicht nur kritisch auf die Krise der BayernLB zurück, sondern beschrieb auch Erfahrungen mit und Erfolge der aktuellen Restrukturierungsbemühungen der Bank.

    Verantwortung des Finanzministers

    Die BayernLB habe sich mit einer Fokussierung auf große Mittelständler als Ergänzung zu den Sparkassen, mit der Konzentration auf bayerische Großkunden, auf die Immobilienfinanzierung im Großraum München und auf Privatkunden über die Direktbank DKB ein neues Geschäftsmodell gegeben, so der Minister. Dieses zeige bereits erste Erfolge. Seine Aufgabe als Vorsitzender des Verwaltungsrats sieht Fahrenschon mit gemischten Gefühlen. Die Aufgabe nehme einerseits rund die Hälfte seiner Arbeitszeit in Anspruch. Deshalb wolle er sich auch für eine noch stärkere Einbindung von Experten außerhalb der Politik in den Verwaltungsrat der BayernLB stark machen. Anderseits erwarte der bayerische Steuerzahler, dass der Finanzminister für die der Bank bereit gestellten Mittel Verantwortung übernehme, erkennt Fahrenschon.

    Beherrschbare Risiken

    Dieter Seehofer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ingolstadt, stellte den Studierenden das Risikomanagement seiner Sparkasse vor und vermittelte wertvolle Einblick in seine Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten als Vorstandsvorsitzender einer großen bayerischen Sparkasse. Er stellte das Prinzip, auf dem die Risikosteuerung der Sparkasse Ingolstadt basiert, vor: „Die Sparkasse Ingolstadt will bewusst Risiken eingehen, aber nur solche, die sie auch beherrschen kann.“ Hierfür sei, so Seehofer, eine umfassende Sicht auf beide Seiten der Bankbilanz unerlässlich. Unterstützt werde die Risikosteuerung durch ein hoch entwickeltes Qualitätsmanagementsystem. Dieses ermöglicht es, die verschiedenen für die Sparkasse relevanten Risiken auch zahlenmäßig abzubilden und gezielt zu steuern.

    Viele Facetten des Risikomanagements

    Die Studierenden der Universität der Bundeswehr steuerten zu dem Seminar 15 eigene Vorträge zu Facetten des Risikomanagements öffentlicher Banken bei. Darunter waren Themen wie der Auftrag und die Strategie öffentlicher Banken, die Bedeutung von Aufsicht und Regulierung, die Qualifikation von Verwaltungsräten oder die gesetzlichen Anforderungen und modernen Instrumente des Risikomanagements. Wissenschaftlich geleitet wurde das Seminar von Prof. Thomas Hartung, Professur für Versicherungswirtschaft, Universität der Bundeswehr München, Prof. Bernhard Hirsch, Professur für Controlling, Universität der Bundeswehr München, und Karl Heinz Keil, Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung.

    Gruppenbild vom Seminar

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