Geologie und Landeskunde

Geowissenschaftliche Spitzbergen-Expedition (SPE) 1990-1992
 

Allgemeine Informationen über Spitzbergen

 
 

Geologie und Landeskunde

 

 
Die vorherrschenden Gesteine Spitzbergens sind präkambrischen und tertiären Ursprungs, die durch die kaledonische und die tertiäre Gebirgsbildung geformt wurden. Die Kohlenflöze Pyramidens stammen aus dem Karbon, diejenigen von Barentsburg und Longyearbyen aus der Kreide und dem Tertiär.

Die gebirgen Inseln, deren Nord- und Westküsten durch Fjorde stark gegliedert sind, stellen die höchsten Erhebungen eines ehemals höher gelegenen Festlandes dar, das mit dem europäischen Kontinent verbunden war. Die höchste Erhebung ist mit 1.717 m der Newtontoppen im Nordosten West-Spitzbergens (Spitsbergen). Die ständige Eisbedeckung, die im Nordostland (Nordaustlandet) 77% beträgt, nimmt nach Westen hin ab und beträgt auf West-Spitzbergen (Spitsbergen) 54%.
Liefdefjord
 
Liefdefjord mit Idabreen und Lernerinseln
© 1991 Kleim
 
Geologie Landeskunde
Präkambrische und tertiäre Gesteine

Präkambrium
vor 4.500 Mill. - vor 580 Mill. Jahren

Tertiär
vor 65 Mill. - vor 1,5 Mill. Jahren
Höchste Erhebung

Newtontoppen
(1.717 m)
Kaledonische und tertiäre Gebirgsbildung

Kaledonische Gebirgsbildung
vor 2.000 Mill. - vor 580 Mill. Jahren

 
Kohlenflöze aus dem Karbon (Pyramiden)

Karbon
vor 350 Mill. - vor 280 Mill. Jahren
Eisbedeckung

Spitsbergen      54%
Nordaustlandet  77%
Kohlenflöze aus der Kreide und dem Tertiär
(Barentsburg und Longyearbyen)

Kreide
vor 135 Mill. - vor 65 Mill. Jahren

 
 

 
 
Spitzbergen - Bodenbedeckung
© 1995 Kleim
 

 

 

 

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