Dissertation Wiebrock

 

Zur kontextbasierten Visualisierung von Geodaten

auf Basis von standardisierten Webdiensten


Verfasserin:  Iris WIEBROCK

Elektronische Dissertation, Universität der Bundeswehr München, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Neubiberg, 2011, 152 S.
 

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Promotionsausschuss:

Vorsitzender:


1. Berichterstatter:


2. Berichterstatter:
 

Tag der Einreichung:
Tag der mündlichen Prüfung:

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Kurt Brunner
Universität der Bundeswehr München

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reinhardt
Universität der Bundeswehr München

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Alexander Zipf
Universität Heidelberg

17.12.2010
06.05.2011

 

 

 

 

Zusammenfassung
 

Die Nutzung von Kartendarstellungsdiensten im Web hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Der Nutzer findet auf Anfrage Informationen zu Ortschaften, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten. Doch vor allem im Web wird eine große Vielfalt an Geodaten zur Verfügung gestellt, aus denen relevante Daten gefiltert werden müssen. Außerdem verwendet der Nutzer verschiedene Ausgabegeräte und die häufige Änderung der Umgebung des Nutzers beeinflusst die Geodatenvisualisierung. Aus diesem Grund besteht eine Notwendigkeit an kontextbezogenen Anwendungen.

Kontextbezogene Anwendungen passen sich abhängig von der Umgebung ihres Nutzers in Informationsselektion und Signaturierung an. Ein Hauptproblem von kontextsensitiven Systemen ist die Nutzung verschiedener Kontextkodierungen und der Weg, Zugriff auf diese Ressourcen zu erhalten. Jedes System hat sein eigenes Format und seine eigene Kommunikation.

Die Arbeit konzentriert sich auf ein Konzept zur kontextbasierten Geodatenvisualisierung für verschiedene Nutzer in Bezug auf ihre spezifischen Anforderungen. Es wird ein Kontextmodell für verschiedene Nutzergruppen definiert und der Einfluss dieses Modells auf den Visualisierungsprozess analysiert. Aufgrund der kontextsensitiven Anforderung wird ein Portrayalmodell, welches die Darstellungsregeln und Signaturen zur Visualisierung enthält, um Kontextelemente erweitert. Außerdem werden zur Unterstützung des kontextabhängigen Visualisierungsprozesses Regeln definiert, welche die Geodaten filtern und die Signaturierung anpassen. Dieser Prozess wird in einem erweiterten standardisierten Darstellungsdienst WMS (Web Map Service) realisiert. Das vorgeschlagene Konzept wurde anschließend in praktischen Tests mit Hilfe eines Prototyps überprüft.

Durch die Verwendung von Kontextinformationen wird die Visualisierung der Geoinformationen für den Nutzer und seine Situation angepasst. Das vorgeschlagene Konzept in dieser Arbeit unterstützt die Visualisierung von Geodaten mit Hilfe von Standards und in Abhängigkeit des Kontextes.

 

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