abstract-eskot98

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<FONT SIZE=5><B><P ALIGN="CENTER">Umfangsreduzierungen der Bundeswehr zum Abbau des Investitionsdefizits: Konsequenzen f&uuml;r die Wehrstruktur am Beispiel des Heeres</B></FONT>
<BR><BR>
von<BR>
Reiner K. Huber<BR>
<BR>
Erschienen in der Zeitschrift<BR>
<I>Europ&auml;ische Sicherheit</I><BR>
Ausgabe Oktober 1998<BR>
S.44-47 <BR>
<BR>
<FONT SIZE=5><B>&Uuml;bersicht</B><BR>
</FONT></P>

<P>Es wird ein Modell zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen der Friedensst&auml;rke und dem unter Ma&szlig;gabe einer bestimmten Krisenreaktionsf&auml;higkeit zul&auml;ssigen Anteil der Wehrdienstleistenden in Wehrpflichtigenarmeen vorgeschlagen. Auf der Grundlage von mit diesem Modell f&uuml;r das deutsche Heer durchgef&uuml;hrten Rechnungen werden folgende Thesen formuliert:</P>

<OL>
<LI>Um die sicherheits- und b&uuml;ndnispolitisch zunehmend bedeutsame F&auml;higkeit des deutschen Heeres zur Teilnahme an Eins&auml;tzen im internationalen Krisenmanagement nicht zu schm&auml;lern, m&uuml;ssen weitere Umfangsreduzierungen mit einer vom jeweiligen St&auml;rkeniveau abh&auml;ngigen Reduzierung des Anteils der Grundwehrdienstleistenden (GWDL) verkn&uuml;pft werden.</LI>
<LI>In diesem Sinne erfordert die zum Abbau des Investitionsdefizits und zur Sicherung der B&uuml;ndnisf&auml;higkeit f&uuml;r notwendig erachtete Umfangsreduzierung um etwa 20 Prozent eine Absenkung des GWDL-Anteils im Heer von derzeit 48 auf 42 Prozent.</LI>
<LI>Die damit verbundene Reduzierung der Aussch&ouml;pfungsquote der zum Wehrdienst anstehenden Jahrg&auml;nge liegt innerhalb des Variationsbereichs, der in der Vergangenheit als mit der Wehrgerechtigkeit vereinbar akzeptiert wurde.</LI>
<LI>Um die derzeit hohe Aussch&ouml;pfungsquote zu erhalten, m&uuml;&szlig;te die Reduzierung des GWDL-Anteils durch eine entsprechende Absenkung der Dauer des Grundwehrdienstes kompensiert werden. Mit anderen Worten, weitere Umfangsreduzierungen w&uuml;rden eine neue Ausgestaltung des Grundwehrdienstes bedingen.</LI>
<LI>Gemessen an der F&auml;higkeit zur Teilnahme an Eins&auml;tzen im internationalen Krisenmanagement einerseits und den Personalkosten andererseits nimmt die Effizienz von Strukturoptionen des Heeres mit abnehmender Dauer des Grundwehrdienstes zu. Die Option mit der gr&ouml;&szlig;ten Kostenwirksamkeit beinhaltet eine Freiwilligenarmee unter Aussetzung der Wehrpflicht.</LI></OL>

<BR>

<P><HR></P>

Dokument: <A HREF="esokt98.pdf">esokt98</A> (PDF-Datei, 11 Seiten, 77 KB) 
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