abstravt-esmai99

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<FONT SIZE=5><B><P ALIGN="CENTER">Wo steht die Bundeswehr in der NATO? Ergebnisse einer vergleichenden Analyse von Eckdaten der Verteidigungshaushalte 1978-98<P ALIGN="CENTER"></B></FONT>
von<BR>
Reiner K. Huber und Bernhard Schmidt<BR>
<BR>
Erschienen in der Zeitschrift<BR>
<I>Europ&auml;ische Sicherheit</I><BR>
Ausgabe Mai 1999<BR>
S.44-50 <BR>
<BR>
<FONT SIZE=5><B>&Uuml;bersicht</B><BR>
</FONT></P>

Es wird eine Analyse der Verteidigungshaushalte aller NATO-Mitgliedsl&auml;nder in den Jahren 1978-98 als Grundlage f&uuml;r eine n&auml;herungsweise Absch&auml;tzung des relativen Standes der Ausr&uuml;stung, der Ausbildung und der Einsatzbereitschaft der Streitkr&auml;fte vorgestellt.
<BR><BR>
Es zeigt sich, da&szlig; bis zum Jahre 1998 die investiven Ausgaben Deutschlands je Soldat unter Ber&uuml;cksichtigung der Unterschiede in den Streitkr&auml;ftestrukturen bei etwa 40 Prozent derer der USA lagen. Die entsprechenden Prozents&auml;tze Englands und Frankreichs liegen bei 86 und 74 Prozent. Unter Abzug der auf die globale Rolle der USA entfallenden Kosten sind die durchschnittlichen Betriebsausgaben der Bundeswehr - ohne Personalausgaben - bei etwa zwei Drittel derer der USA anzusetzen. Um ein den US-Streitkr&auml;ften vergleichbares Niveau an Ausr&uuml;stung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft erreichen zu k&ouml;nnen, wird eine Aufteilung des Verteidigungshaushalts zu je einem Drittel auf Investitionen, Betrieb und Personal f&uuml;r erforderlich gehalten. Die entsprechende Aufteilung im Jahre 1998 lag f&uuml;r Deutschland bei 23,9 Prozent f&uuml;r Investitionen, 24,9 Prozent f&uuml;r Betrieb und 51,2 Prozent f&uuml;r Personal im Vergleich zu 35,5 Prozent, 37 Prozent und 27,4 Prozent f&uuml;r die US-Streitkr&auml;fte.
<BR><BR>
Die vorgeschlagene gleichm&auml;&szlig;ige Budgetaufteilung ist aber ohne eine reale Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben &uuml;ber die des Jahres 1998 hinaus nur zu erreichen, wenn die Umfangsst&auml;rke der Bundeswehr und damit die Dauer des Grundwehrdienstes reduziert werden. Entsprechende Optionen hierzu werden angesprochen.

<P><HR></P>

Dokument: <A HREF="esmai99.pdf">esmai99</A> (PDF-Datei, 14 Seiten, 46 KB)

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