Performancevergleich verschiedener Agentenarchitekturen

Performancevergleich verschiedener Agentenarchitekturen


Agenten sind, vereinfacht ganz salopp gesagt, eigenständig handelnde Einheiten und dienen z.B. zur Modellierung von Personen in einem Evakuierungsszenario (z.B. Brand in einer U-Bahn Station). Intern können Agenten sehr verschieden aufgebaut sein: Die einfachsten Agenten verarbeiten nur simple Wenn-Dann-Regeln. Dahingegen setzen komplexere Agenten relativ ausgefeilte und aufwändige Verfahren ein, um ihre Aktionen zu planen. Stichworte sind hier die BDI-Agenten, das PECS-Modell, sowie die Psi-Theorie. Einen ersten Einblick können Sie auch unter http://www.humanfactors.iabg.de/ oder http://www.kbs.uni-hannover.de/ki/Skript99/Agenten/agent.html gewinnen.

Aufgabe:

Im Rahmen der Diplomarbeit soll ein Performancevergleich zwischen diesen verschiedenen Agentenarchitekturen durchgeführt werden. Hierbei beschreibt Performance einerseits die Güte der Zielerreichung (d.h. wie "clever" hat sich der Agent verhalten) und andererseits den Ressourcenverbrauch (d.h. Laufzeit, Speicher). Grundlage für diesen Performancevergleich soll ein sinnvoll gewähltes Szenar (gerne auch militärischer Natur) sein, welches auch von Ihnen auszusuchen und zu modellieren wäre. Aufbauend auf das Szenar sind dann die verschiedenen Agenten zu modellieren und implementieren, und anschließend die Performancemessungen durchzuführen.

Ein weiterer Aspekt ist die Verwendung von Szenaren unterschiedlicher Größe (d.h. mit unterschiedlichen Anzahlen von Agenten). Hier ist es interessant, herauszufinden, welche Anzahlen mit den unterschiedlichen Agentenarchitekturen realisiert werden können und wo die Grenzen liegen (hinsichtlich Laufzeit und Speicherverbrauch).