Chat-Adressierungskonzept für RT- und NRT-Welten

Chat-Adressierungskonzept für RT- und NRT-Welten

Bei den NetOpFü-Experimenten der Bundeswehr wurde Chat mit großem Erfolg in IP-basierten Netzen zur Kommunikation zwischen Gefechtsständen (GefStd) eingesetzt. Seine Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung als Kommunikationsmittel und Diskussionsforum bei der gemeinsamen Planungsarbeit. Im Rahmen einer Diplomarbeit ist gezeigt worden, dass ein RT-Kommunikationssystem für formatierten und unformatierten Datenaustausch (MultiLinkProtokollSystem MiLIPoS) mit einem Non-RT Informationsverarbeitungs- und -kommunikationssystem in Form eines erweiterten WISE-Portals (Chat) kollaborieren können.

Basierend auf den Ergebnissen der Diplomarbeit zur Verbindung des RT- mit der Non-RT-Informationsnetzes über Chat ist ein Adressierungskonzept zwischen RT und NRT-Welt zu entwickeln und mit zugehörigem Managementwerkzeug zu implementieren.

Hierzu sind in Schritt 1 die Adresskonzepte aus der RT-Welt im MiLiPoS zu analysieren und mit den Möglichkeiten eines Chat-Service zu vergleichen. Verschiedene Kommunikationsbeziehungen wie Broadcast aber auch Gruppen durch Multicast sowie Einzeldiskussionen durch PointToPoint Verbindungen sollen ermöglicht werden. Im zweiten Schritt ist basierend auf dem IER-Editor (UML-Editor für NATO Architecture Framework NOVs/NSVs in Eclipse) ein Managementwerkzeug zu entwickeln, dass das Adressierungskonzept umsetzt. Abschließend sind die jeweiligen Systeme (MiLiPoS, Chat-Server) über eine zu entwickelnde Schnittstelle aus dem Managementwerkzeug mit den Adressen und Kommunikationsbeziehungen zu konfigurieren.

Vorhanden sind die bisherigen Diplomarbeiten IER-Editor und Chatservice, das erweiterte WISE-Portal, MiLiPoS sowie das NATO Architecture Framework V3.

Vorkenntnisse

Hilfreiche, aber nicht notwendige Vorkenntnisse

  • Client-Server-Architekturen
  • UML, XML
  • höhere Programmsprache, z.B. Java
  • Windows und Linux

Aufgabensteller / Betreuer

Aufgabensteller: Professor Dr. Gunnar Teege

Betreuer: Dr. Tobias Eggendorfer und OTL Dipl Inf. Gerhard Schwarz