Spezifikation und Generierung graphischer Editoren für dreidimensionale Szenerien

Abgeschlossene Diplomarbeit

Spezifikation und Generierung graphischer Editoren für dreidimensionale Szenerien


Hintergrund

DiaGen ist ein Rapid Prototyping-Werkzeug zur weitgehend automatischen Generierung von Diagrammeditoren aus einer Spezifikation. Es besteht aus einem graphischen Werkzeug zum Erstellen solcher Spezifikationen, einem Editor-Framework und einem Programmgenerator, der die Spezifikation einer Diagrammsprache und ihres Editors in Java-Klassen übersetzt. Zusammen mit dem Framework realisieren diese Klassen einen Diagrammeditor für die spezifizierte Diagrammsprache. Der Editor unterstützt freies Editieren, aber auch - sofern spezifiziert - strukturiertes Editieren und automatisches Layout.

Im allgemeinen sind Diagrammsprachen zweidimensional. Beispiele sind die Sprachen der UML oder die Vielzahl anderer Diagramme in der Informatik. Erweiterungen zu dreidimensionalen Diagrammen (eigentlich "dreidimensionalen Szenerien") liegen aber auf der Hand. Einerseits sind dreidimensionale Szenerien Bestandteile vieler Bereiche (z.B. Simulation, VR, Visualisierung), andererseits bietet die dritte Dimension interessante Erweiterungsmöglichkeiten herkömmlicher, zweidimensionaler Diagramme. Man denke nur an die Kombination von Kollaborations- mit Sequenzdiagrammen der UML, die bei Projektion in die x-z-Ebene ein Sequenzdiagramm sind, bei Projektion in die x-y-Ebene aber ein Kollaborationsdiagramm.

Aufgabe

Bislang unterstützt DiaGen lediglich die Spezifikation und Generierung von Diagrammeditoren für zweidimensionale Diagramme. In dieser Diplomarbeit soll DiaGen so erweitert werden, dass auch graphische Editoren für dreidimensionale Szenerien spezifiziert und generiert werden können.

Von der Spezifikation her ist eine Erweiterung auf dreidimensionale Sprachen problemlos. Das Editor-Framework muss jedoch entsprechend umgestellt werden. Kam bislang Java2D zum Einsatz, bietet sich für dreidimensionale Diagramme unmittelbar Java3D an. Konzipiert werden muss besonders ein generischer Editor, der es erlaubt, dreidimensionale Szenerien mit Hilfe der üblichen zweidimensionalen Medien (d.h. Maus und Bildschirm) in geeigneter Weise zu erstellen und sie zu editieren.

Referenzen

  • Web-Seite zu Java3D
  • Web-Seite zu DiaGen mit Aufsätzen etc.

Kontakt

Interessenten wenden sich bitte an Prof. Dr. Mark Minas DiaGen mit Aufsätzen etc.

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Prof. Dr.-Ing. Mark Minas

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