Labore des INF2


Labore des Instituts für Softwaretechnologie

Das Institut umfaßt einen zentralen Bereich und drei Labore für:
  • Knowledge Management (KM)
  • Software Engineering (SE)
  • Information Systems (IS)

Der zentrale Bereich ist zuständig für Aufgaben wie Email, WWW, Software und Netzdienst für die Lehre, Beschaffung und Betreuung der Arbeitsplatzrechner, Datensicherung, evtl. Spiegelung wesentlicher Bereiche.

Das KM-Labor wird gerade eingerichtet.

Es sind folgende verteilte Anwendungen geplant:

Archivierung Speicherung, Indexierung und Versionsverwaltung verteilt erzeugter Informationsbestände. Die notwendige Datenmenge wird über die Eingabegeräte (u.a. Scanner) sowie über on-line verfügbare Datenzugänge aufgebaut und in einem Dokument-Managementsystem vorgehalten.
Nachweissysteme Der Zugriff auf die Datenmenge wird über sog. Informationsvermittlungssysteme (typischerweise: Systeme kooperierender Agenten) bereitgestellt. Dieser Zugriff erfolgt auf die lokal im Dokumentmanagementsystem vorgehaltenen Informationen ebenso wie auf on-line verfügbare Datenzugänge.
Gruppenbewußte Anwendungen Workflow- und Empfehlungssysteme für verteilt operierende Anwender. Erfolgreich nachgewiesene Daten werden über Workflow- bzw. Empfehlungssysteme an interessierte Mitbenutzer asynchron zugestellt.
Im SE-Labor werden seit längerem Systeme zum rechnergestützten modularen Entwurf und zur Implementierung von Software (HOPS: Higher Object Programming System), zur rechnergestützten Verifikation (RALF: Relation Algebraic Formula Manipulator) und zur automatischen Übersetzergenerierung (SIC, JACCIE: Interaktive Compiler-Compiler für Smalltalk und Java) entwickelt. Die Systeme wurden regelmäßig auf Tagungen präsentiert. SIC erhielt den deutschen Softwarepreis der ASK.

Das IS-Labor wird anläßlich einer kürzlich erfolgten Neuberufung konfiguriert für:

Domänenspezifische Modellierung von Informationssystemen Maß-geschneiderte Entwicklung von Informationssystemen für bestimmte Anwendungsbereiche mittels anpaßbarer Modellierungssprachen und Werkzeuge.
Visuelle Datenbankmodellierungs- und Manipulationssprachen Graphtransformationssysteme realisieren heute sowohl visuelle als auch deklarative (regelbasierte) Daten-(bank-)manipulationssprachen. (Prototypen: GOOD, PROGRES)
Meta-CASE-Tools und Spezifikation visueller Sprachen Die Forschungsaktivitäten erfordern die Entwicklung neuer visueller Sprachen und Werkzeuge; Graphtransformationssysteme bzw. Graphgrammatiken dienen zu deren Beschreibung.

inf2

Institut für Softwaretechnologie
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