Diplomprüfung

Diplomprüfung

Erster Abschnitt

Nach dem 6. Trimester müssen Sie den ersten Abschnitt der Diplomprüfung ablegen (Termin im September oder Termin im Januar). Dazu ist die rechtzeitige Anmeldung erforderlich.

Der erste Abschnitt umfasst die folgenden vier Einzelprüfungen (jeweils mündlich, etwa 20 min. Länge):

  1. Theoretische Informatik (im SJ 2005/2006: Mathematische Logik, Berechenbarkeit)
  2. Praktische Informatik (im SJ 2005/2006: Datenbanken I, Software Engineering I)
  3. Technische Informatik a (im SJ 2005/2006: Rechnernetze, Verteilte Systeme)
  4. Technische Informatik b (im SJ 2005/2006: Entwurf und Bewertung von Rechensystemen, Spezielle Rechnerstrukturen)

In Klammern sind bei jeder Prüfung die Veranstaltungen angegeben, deren Inhalte Stoff der Prüfung sind.

Zweiter Abschnitt

Sind alle übrigen Voraussetzungen erfüllt, so können Sie den Antrag auf die Zulassung zum zweiten Abschnitt der Diplomprüfung stellen (frühestens nach dem 9. Trimester).
Der zweite Anteil der Diplomprüfung umfasst fünf Einzelprüfungen:

  1. Theoretische Informatik (mündlich, etwa 20 min. Länge)
  2. Praktische Informatik (mündlich, etwa 20 min. Länge)
  3. Technische Informatik (mündlich, etwa 20 min. Länge)
  4. Vertiefungsrichtung (mündlich, etwa 30 min. Länge)
  5. Anwendungsfach (Elektrotechnik: schriftlich, 4 Stunden; Mathematik und Angewandte Systemwissenschaften: mündlich, etwa 30 min. Länge).

Beim Stoff der ersten vier Prüfungen und beim Stoff der Prüfung im Anwendungsfach Mathematik und Angewandte Systemwissenschaften handelt es sich größtenteils um Wahlpflichtveranstaltungen, damit können Sie selbst die Inhalte mitbestimmen. Dazu ist jede der Wahlpflichtveranstaltungen einer der drei Studienrichtungen theoretische, praktische oder technische Informatik oder einem Anwendungsfach zugeordnet.

Bei der Anmeldung zum zweiten Abschnitt der Diplomprüfung müssen Sie ein Formular vorlegen (wird noch bereit gestellt), in das Sie Ihre Auswahl nach folgenden Regeln eintragen:

  • für die Prüfung in der Vertiefungsrichtung Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von mindestens 15 TWS, die der/den Studienrichtung(en)

    • theoretische und praktische Informatik, falls Sie die Vertiefungsrichtung "Theoretische und Praktische Informatik" gewählt haben
    • technische Informatik, falls Sie die Vertiefungsrichtung "Technische Informatik" gewählt haben
    zugeordnet sind.

    Unter diesen 15 TWS müssen die für die jeweilige Vertiefungsrichtung verbindlichen Veranstaltungen sein, dies sind aktuell (vgl. Studienführer):

    • in der Vertiefungsrichtung "Theoretische und Praktische Informatik": Informations- und Codierungstheorie (2TWS) und Spezifikationstechniken (3TWS)
    • in der Vertiefungsrichtung "Technische Informatik": Rechnerorganisation II (3 TWS) und Quantitative Modelle (3TWS)
  • für die Prüfungen in Theoretischer Informatik, Praktischer Informatik und Technischer Informatik jeweils Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von 6 TWS aus der gleichnamigen Studienrichtung. Diese Veranstaltungen dürfen nicht bereits für die Prüfung in der Vertiefungsrichtung verwendet worden sein. Ansonsten ist die Auswahl frei, insbesondere müssen nicht die verbindlichen Veranstaltungen der "anderen" Vertiefungsrichtung gewählt werden.

    In diesen drei Prüfungen sind außerdem die Pflichtfächer der gleichnamigen Studienrichtung potenzieller Stoff, insbesondere die, die im ersten Abschnitt noch nicht abgeprüft wurden (z.Zt. ist das bei der Veranstaltung "Simulation" in technischer Informatik der Fall).

  • für die Prüfung im Anwendungsfach Mathematik und angewandte Systemwissenschaften Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von 6 TWS aus diesem Anwendungsfach. Diese Veranstaltungen müssen verschieden sein von den Veranstaltungen, für die Scheine im Umfang von 10 TWS vorgelegt werden. Zusätzlich ist die Pflichtveranstaltung des Anwendungsfaches (Numerik) Prüfungsstoff.

Teilweise sind Wahlpflichtveranstaltungen mehreren Informatik-Studienrichtungen und/oder einem Anwendungsfach zugeordnet. In diesem Fall dürfen sie bei obiger Auswahl nur einmal für eine Prüfung verwendet werden.

Wird der zweite Abschnitt der Diplomprüfung wiederholt, kann die Auswahl der Wahlpflichtveranstaltungen für die zu wiederholenden Prüfungen gegenüber dem vorangegangenen Versuch abgeändert werden, mit der Einschränkung, dass keine Veranstaltungen gewählt werden können, die bereits in einer bestandenen Prüfung gewählt waren (Beschluss des Prüfungsausschusses Informatik vom 23.1.2006).

Hinweis

Im Studiengang Informatik sind keine "Freischüsse" vorgesehen. Das bedeutet, eine einmal bestandene Prüfung kann nicht wiederholt werden (um die Note zu verbessern). Planen Sie Ihre Prüfungsanmeldungen entsprechend und bereiten Sie sich auf jede angemeldete Prüfung ernsthaft vor.

Beachten Sie bei der Anmeldung die jeweils bekannt gegebenen Anmeldetermine und das Vorgehen zur Prüferwahl.