Plagiate

Plagiate

Der Prüfungsausschuss Informatik möchte auf folgendes hinweisen:

Vor einigen Jahren ist an der Universität der Bundeswehr München ein Plagiatsfall passiert, in den ein Student unserer Fakultät verwickelt war. Es scheint, dass durch die neuen Technologien wie das Internet die Versuchung,ein Plagiat zu begehen, stark gestiegen ist; dieser erhöhten Versuchung steht leider noch nicht überall der entsprechende ethische Verhaltenscode gegenüber. Es sei klar gesagt, dass der Inhalt von Webseiten genauso geschütztes geistiges Eigentum ist wie ein Buch oder eine gedruckte Diplomarbeit.

Die Verwendung in eigenen Arbeiten ist zulässig und sogar erwünscht, sofern die gängigen Zitier-Regeln eingehalten werden: Es muss klar ersichtlich sein, welche Inhalte aus anderen Quellen stammen und woher. Dies gilt auch bei nicht wörtlichen Übernahmen.

Alle Dozenten der Fakultät werden verstärkt darauf achten, dass sich dieses Bewusstsein allgemein verbreitet. Plagiateure, die erwischt werden, haben mit unangenehmen Konsequenzen zu rechnen, ganz unabhängig davon, ob das Plagiat aus dem Internet oder von einer anderen Stelle stammt. Die Dozenten sind sich andererseits sicher, dass die potenziellen Plagiateure eine verschwindend kleine Minderheit unserer Studierenden bilden, und bis jetzt ist dem PA-Vorsitzenden auch nur dieser eine Fall bekannt geworden. Schön wäre es, wenn es dabei bliebe!

Cornelius Greither (Vors. Prüfungausschuss INF), März 2003

Ergänzender Hinweis:

Die bei der Abgabe der Diplomarbeit vorgeschriebene Erklärung, dass die Arbeit selbständig angefertigt wurde ist eine dienstliche Meldung. Entspricht sie nicht den Tatsachen kann dies entsprechende Konsequenzen haben. In letzter Zeit wurden 3 konkrete Fälle vor dem Truppendienstgericht SÜD verhandelt.

Gunnar Teege (Studiendekan INF), November 2004