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Integrierte Anwendungssysteme im Produkt Lifecycle Management

Integrierte Anwendungssysteme im Produkt Lifecycle Management

im Master "Informatik", "Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik" als Wahlpflichtmodul Technik im Vertiefungsfeld Wirtschaftsinformatik sowie "Computer Aided Engineering" an der Professur für Softwarewerkzeuge und Methoden für integrierte Anwendungen am Institut für Angewandte Informatik der Fakultät für Informatik der Universität der Bundeswehr München.

Ansprechpartner

Allgemeine Informationen

  • Jedes Herbsttrimester

  • 5 Trimesterwochenstunden

  • 6 ECTS-Punkte

  • für Studierende des Masterstudiengangs Informatik sowie Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik

  • Schriftliche Prüfung von 60 Minuten Dauer oder mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer oder leistungsbezogener Notenschein. Die Art der Prüfung wird jeweils zu Beginn des Moduls bekannt gegeben.

  • Durch die Behandlung unternehmensbezogener Problemfelder und praxisorientierter Beispiele bereitet das Modul auf die industrielle Praxis vor.

Zeitrahmen:

Vorlesung:

Donnerstag, 8.00 Uhr bis 10.15 Uhr, Gebäude 41/500 Raum 0501 EC-Classroom

Übung:

Mittwochs, 08:00 Uhr bis 09:30 Uhr, Raum 41/500/0501

Der Raum kann sich je nach Teilnehmerzahl noch ändern.

Inhalte:

Im Modul Integrierte Anwendungssysteme im Product Lifecycle Management stehen industrielle, produktzentrierte Wertschöpfungsketten im Mittelpunkt der Betrachtung. Die rechnerbasierte Entwicklung und Verwaltung von komplexen Produkten und Systemen gehört bereits seit den Anfängen der Informatik zu deren wichtigsten Anwendungsfeldern. Wo der Rechner im Kontext des so genannten Computer Aided Design (CAD) ursprünglich das Zeichenbrett der Ingenieure ablöste und damit die Digitalisierung des kompletten Produktentwicklungsprozesses initiierte, gilt es heute mit Verfahren und Methoden der (Wirtschafts-) Informatik integrierte Anwendungssysteme zu konzipieren, zu entwickeln und an die sich permanent ändernden Randbedingen von produzierenden Unternehmen anzupassen.

Das Aufgabenspektrum reicht dabei von der ersten Produktidee über die Gestaltung, die Produktion, den Vertrieb bis hinein in die Betriebs- und Wartungsphase der Produkte und Systeme - das so genannte Product Lifecycle Management (PLM). Die enorme Komplexität, die mit der Bereitstellung aller Daten und Dokumente in zunehmend verteilten und unternehmensübergreifenden PLM-Prozessen verbunden ist, ist ohne entsprechend integrierte Anwendungssystemlandschaft nicht mehr beherrschbar.

Das Modul vermittelt hier den Studierenden einen fundierten Einblick in die Anwendungssysteme des Product Lifecycle Managements. Dabei erfolgt zunächst eine allgemeine Einführung in die Anforderungen und die entsprechenden PLM-Wertschöpfungsketten. Darauf aufsetzend wird dann im zweiten Teil die Architektur und Schnittstellenproblematik typischer verteilter PLM-Anwendungssysteme vertieft und an Praxisbeispielen verdeutlicht.

Abschließend wird die Thematik der systematischen, unternehmensspezifischen Spezifikation, Ersterstellung und Anpassung (Customizing) von am Markt verfügbaren PLM-Anwendungssystemen auf der Basis von Standards und Referenzmodellen verankert.

Einblicke in konkrete Fallbeispiele und Industrieprojekte runden das Modul ab.

Qualifikationsziele

Das Modul bietet einen theoretisch fundierten und gleichzeitig praxisnahen Einblick in komplexe Einsatzfelder von Anwendungssystemen in produktzentrierten Wertschöpfungsketten. Die Teilnehmer erwerben die Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur systematischen und modellbasierten Spezifikation, Entwicklung, Einführung und Anpassung integrierter Anwendungssysteme erforderlich sind. Dazu gehören das Grundverständnis der domänenspezifischen Anforderungen sowie allgemeine Grundlagen über Aufbau und Funktion der eingesetzten Standardsysteme. Den Überbau bilden die zu vermittelnden Kenntnisse und Fähigkeiten bezogen auf Modellbildung, Vorgehenssystematik, Referenzmodelle und Standards.

Vorlesungsbegleitende Materialen

Die Materialien der Vorlesung befinden sich unter folgendem Link im Hochschulöffentlichen Bereich des BSCW. Mit Hilfe eines VPN oder des WTS-Zugangs können auswärtige Nutzer auch auf die Dokumente im Universitätsnetz zugreifen (beispielsweise Nutzer von DSL-Anschlüssen). Die auf dem Campus befindlichen studentischen Wohnbereiche sind Teil des Datennetzes.