Methoden

Triangulation qualitativer und quantitativer Daten

Das Projekt arbeitet mit einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden, die auf den folgenden Unterseiten gesondert dargestellt werden.

Die Kombination verschiedener Verfahren kann unserer Ansicht nach nicht in den Dienst einer Erhöhung der Gültigkeit gestellt werden. Vielmehr geht es vorrangig um eine Erweiterung der Tiefe und Breite der Analyse.

Wir setzen die verschiedenen Verfahren nicht unter der Maßgabe, den Forschungsgegenstand ‚richtiger‘, ‚besser‘ bzw. ‚objektiver‘ zu ‚erfassen‘, sondern es ist wichtig die spezifischen Grenzen eines jeden Verfahrens zu berücksichtigen: sei es qualitativ oder quantitativ.

Bezogen auf die vier Haupterhebungsformen des Projekts heißt das, dass man mit der Fragebogenuntersuchung sehr genau Zusammenhänge zwischen expliziten Alters, Alterns- und Altenbildern und Weiterbildungsorientierungen herausarbeiten kann, nicht aber implizite Orientierungen, welche beispielsweise vom Gruppendiskussionsverfahren besser erfasst werden können. Die narrativ-berufsbiographischen Interviews wiederum sind nicht sonderlich geeignet für die Erfassung kollektiver Sachverhalte so wie umgekehrt bei den Photogruppendiskussionen wenig narrativ-berufsbiographische Elemente zur Sprache kommen.

Im idealen Fall gelingt durch Triangulation eine Ergänzung der Perspektiven. Dass dabei nicht immer derselbe ‘Gegenstand’ in den Blick genommen wird, ist in dieser Hinsicht nur von Vorteil, da sich hierdurch eingeschränkte Sichtweisen im Forschungsprozess aufbrechen lassen.