Joint Language Instruction and Joint Training Activities in English for Border Police Officers

Evaluation im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts

‚Joint Language Instruction and Joint Training Activities in English for Border Police Officers’



Die Universität der Bundeswehr München beteiligt sich als Projektpartner an dem von der Europäischen Union geförderten Projekt ‚Joint language instruction and joint training activities in English for border police officers’ im Aktionsprogramm ARGO – Außengrenzen, Asyl, Visa und Einwanderung.
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der grenzpolizeilichen Zusammenarbeit mit den östlichen Nachbarländern der Bundesrepublik und der Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Slowakei. Insbesondere soll in diesem Projekt die sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Grenzschützer gefördert werden.
Bisher lagen die Schwierigkeiten der gemeinsamen Grenzkontrollen in der sprachlichen Verständigung zwischen den Grenzschützern der unterschiedlichen Länder. Eine Verbesserung der Verständigung soll durch ein gemeinsames Englisch-Sprachtraining erreicht werden. Die Grenzschützer aus Polen, Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei durchlaufen ein gemeinsames, auf ihre beruflichen Bedürfnisse abgestimmtes, Sprachtraining. Zunächst nehmen die Grenzschützer, je nach Englischkenntnissen, an einem Englischkurs, der ihre allgemeinsprachlichen Fähigkeiten verbessern soll, teil. Es folgt ein situationsspezifisches Sprachtraining bevor die Grenzschützer ein gemeinsames polizeifachliches Training auf Englisch absolvieren. Insgesamt werden 262 Grenzschützer ausgebildet, die je nach bereits erworbenen Englischkenntnissen zwischen 80 und 140 Stunden fortgebildet werden.
Die neu erlernten Kenntnisse erleichtern die gemeinsamen Grenzkontrollen, da die Teilnehmer der Fortbildung über eine gemeinsame Sprachbasis verfügen, die eine bessere Verständigung zwischen ihnen ermöglicht.
Die Universität der Bundeswehr München übernimmt als Projektpartner unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Tarnai und der Mitarbeit von Dipl.-Soz. Katharina Langfeldt die wissenschaftliche Begleitung in Form von der Projektevaluation. Ziel der Evaluation ist die Wirksamkeit des Projekts mit wissenschaftlichen Methoden zu überprüfen, auf Stärken und Schwächen während des Projektprozesses aufmerksam zu machen und damit die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 12 Monaten und endet mit dem 31. August 2006. Die Projektleitung und Projektkoordination übernimmt das Bundespolizeipräsidium Ost in Berlin. Projektpartner sind außer der Universität der Bundeswehr München die Grenzschutzabteilung Luban der Republik Polen, das Ministerium für Inneres der Republik Slowakien, das Ministerium für Inneres der Republik Österreich, das Ministerium für Inneres der Republik Tschechien und die Euroschulenorganisation Görlitz.