Forschung SWM

Forschung

Unsere Leitlinien für Forschung und Lehre

 

- Wir arbeiten auf der Grundlage eines empirisch-analytischen Wissenschaftsverständnisses. Empirische Wissenschaft bemüht sich, Sachverhalte in der Gesellschaft zu entdecken, Aussagen über Zusammenhänge zwischen ihnen zu formulieren und diese Aussagen zu überprüfen. Empirische Sozialforschung wird benötigt, um Theorien zur Erklärung menschlichen Handelns, sozialer Strukturen und Zusammenhänge zu testen.

- Wir folgen der Forschungsidee des methodologischen Individualismus (James S. Coleman) und sind bestrebt, kollektive soziale Phänomene auf der Grundlage des Handelns der Akteure auf der Mikroebene zu erklären. 

- Methodologisch verfolgen wir einen integrativen Ansatz, in dem sowohl quantitative als auch qualitative Methoden berücksichtigt werden, die als nur graduell und nicht fundamental verschieden betrachtet werden. In der Lehre wollen wir Studierende dazu befähigen, je nach Erkenntnisziel angemessene Verfahren aus dem methodischen Werkzeugkasten auszuwählen und diskutieren wechselseitige Bezugspunkte qualitativer und quantitativer Methoden sowie den Nutzen multimethodischer Ansätze. 

 

Forschungsschwerpunkte Daniel Lois:

 

- Methoden der empirischen Sozialforschung:

- (Zeitdiskrete) Ereignisdatenanalyse

- Mehrebenenanalyse

- Alters-Perioden-Kohorten-Analyse

- Dyadische Datenanalyse

 

- Bevölkerungsforschung: 

- Lebensstile und Familie

- Demografische Ost-West-Unterschiede und ihre Erklärung

- Institutionalisierungsprozesse in Partnerschaften

- Prozesse der sozialen Ansteckung im Fertilitätsverhalten 

 

- Religionsforschung: 

- Veränderungen der Religiosität im Lebensverlauf 

 

Aktuelle Publikationen Prof. Dr. Daniel Lois

Google Scholar Profil

 

Forschungsschwerpunkte Florian G. Hartmann:

 

- Dissertationsvorhaben "Berufliche Interessen in der Familie": Im Rahmen dieser Arbeit wird die Übereinstimmung beruflicher Interessen innerhalb der Familie auf der Grundlage der Berufswahltheorie von Holland (1997) untersucht. Nach dem Modell kann jede Person einem von sechs Interessentypen zugeordnet werden (R, I, A, S, E, C). Doch weisen Personen auch auf den restlichen 5 Interessendimensionen eine mehr oder weniger starke Ausprägung und damit ein umfassendes Interessenprofil auf. Auf der Basis von Sekundäranalysen soll untersucht werden inwieweit Personen innerhalb von Kernfamilien ähnliche berufliche Interessen aufweisen und inwieweit die Übereinstimmung unabhängig von methodischen Gesichtspunkten, wie beispielsweise der Operationalisierung des Interessenprofils, ist.

 

Aktuelle Publikationen Dr. Florian G. Hartmann

Professur Sozialwissenschaftliche Methodenlehre

 

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