Prof. Dr. Alexander Aßmann

Prof. Dr. Alexander Aßmann
Humanwissenschaften
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alexander.assmann@unibw.de

Prof. Dr. Alexander Aßmann

Lebenslauf

Alex Aßmann, Jg. 1977, studierte Sozialpädagogik, Soziologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft in Ludwigshafen, Heidelberg und Frankfurt a. M. Promotion 2008 an der Goethe-Universität in Frankfurt a. M. mit einer Arbeit über „Pädagogik und Ironie“. Die Habilitation (venia legendi für Erziehungswissenschaft) erfolgte 2015 an der Georg-August-Universität in Göttingen. 2008-2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz; 2009-2011: zusätzlich Akademischer Mitarbeiter an der Universität Heidelberg; 2013-2015: Vertretung der Professur für Pädagogisches Handeln und Professionalität (W2) an der Universität Göttingen; 2015: Gründung und Geschäftsführung von Memoire Projects gGmbH; 2016-2017: Professur (Lehrstuhlvertretung) für Allgemeine Erziehungswissenschaft (W2) an der Martin-Luther-Universität in Halle; seit Oktober 2017: Professur (W2) für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr in München.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Allgemeine Erziehungswissenschaft
  • Theorie der Erziehung
  • Biografik

 

 

 

 

Publikationen

  1. Monografien

(2018) Gudrun Ensslin. Bildung, Moral und Radikalität: eine Biografie 1940-1969. Paderborn/et al.: Verlag Ferdinand Schöningh. [i. Vorb.]

(2015) Klaus Mollenhauer: Vordenker der 68er – Begründer der emanzipatorischen Pädagogik. Eine Biografie. Paderborn/et al.: Verlag Ferdinand Schöningh.

(2012) Erziehung als Interaktion: Theoriegrundlagen zur Komplexität der Erziehung. Weinheim/Basel: Beltz-Juventa.

(2008) Pädagogik und Ironie. Wiesbaden: VS.

(2008) Erziehung als Zumutung und Emanzipationsvorhaben: eine kleine Einführung in die Pädagogik. Lage: Jacobs.

(2005) Die Andersheit: über Kritische Theorie in Frankreich und Deutschland. Köln: Papyrossa.

(2004) Soziale Praktiken der Herabsetzung und Entwürdigung: zum Stand der kritisch-emanzipatorischen Theorien in den Erziehungswissenschaften und der Sozialen Arbeit. Köln: Papyrossa.

 

  1. Herausgabe

(2011) Ironie in der Pädagogik: theoretische und empirische Studien zur pädagogischen Bedeutsamkeit der Ironie. Weinheim: Juventa. (mit Jens-Oliver Krüger)

 

  1. III. Zeitschriften- und Sammelmonografiebeiträge

(2017) Ist das Kind das Medium der Erziehung? Zur kritischen Würdigung einer These. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik, 3/2017, S. 358-376.

(2016) Ein Basis-Merkmal der Erziehung: Über die Double-bind-Theorie und ihre pädagogische Bedeutung. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik, 4/2016, S. 573-587.

(2016) Frankfurter Heterotopien: Über Achtundsechzig, die Heimkampagne und die Vorgeschichte der RAF. Ein Essay. In: Birgmeier, Bernd/Mührel, Eric (Hrsg.), Die „68er“ und die Soziale Arbeit. Eine (Wieder-)Begegnung. Wiesbaden: Springer VS 2016, S. 7-29.

(2015) Sozialisation – Kognition – Bildung. In: Hurrelmann, Klaus/Bauer, Ulrich/Grundmann, Matthias/Walper, Sabine (Hrsg.), Handbuch Sozialisationsforschung. Weinheim (8. Aufl.), S. 767-787.

(2015) Eintrag: „Klaus Mollenhauer: Vergessene Zusammenhänge – Über Kultur und Erziehung.“ In: Salzborn, Samuel (Hrsg.): Schlüsselwerke der Sozialwissenschaften. 100 Schlüsselwerke im Portrait. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaft 2015 (2. Aufl.), S. 342-346.

(2014) Differentiating Scholarly Generations: On Hitler’s child soldiers, 60’s Revolutionaries and Forgotten Connections. In: Penomenology&Practice 2/2014. Alberta, S. 24-31. https://ejournals.library.ualberta.ca/index.php/pandpr/article/view/23420/17298

(2014) Wie sinnvoll ist „Bildung“ als humanwissenschaftlicher Begriff ohne einen Begriff von „Dummheit“? In: Erwägen Wissen Ethik (EWE): Forum für Erwägungskultur, Heft 2/2014, S. 218-220.

(2014) Erziehung als Spiel: Irritationen über die soziale Interaktion in einer Schulklasse nach dem offiziellen Stundenende. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik, 2/2014, S. 276-294. (mit Lydia Brenz u. Miriam Pegesa)

(2013) Klaus Mollenhauer (1928-1998): Kritisch-emanzipatorische Pädagogik, Studentenbewegung und die deutsche Nachkriegserziehungswissenschaft. In: Kenklies, Karsten (Hrsg.): Person und Pädagogik: Systematische und historische Zugänge zu einem Problemfeld, Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2013, S. 129-176.

(2013) Eintrag: „Klaus Mollenhauer: Vergessene Zusammenhänge – Über Kultur und Erziehung“. In: Salzborn, Samuel (Hrsg.): Schlüsselwerke der Sozialwissenschaften. 100 Schlüsselwerke im Portrait. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaft 2013, S. 310-314.

(2013) Hilfe und Gewalt. Über eine Kritische Theorie der Sozialen Arbeit mit besonderer Rücksicht auf Walter Benjamins Traktat zur ‚Kritik der Gewalt’. In: Krieger, Wolfgang/ Kraus, Björn (Hrsg.): Macht in der Sozialen Arbeit. Interaktionsverhältnisse zwischen Kontrolle, Partizipation und Freisetzung. Lage: Jacobs 2013 (3. Auflage), S. 229-264.

(2013) Glosse: Fokussieren. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik, 1/2013, S. 219-212.

(2012) Klaus Mollenhauer (1928-1998): Kritisch-emanzipatorische Pädagogik, Studentenbewegung und die deutsche Nachkriegserziehungswissenschaft. In: Rundbrief Gilde Soziale Arbeit #1/2012, S. 65-80. (stark gekürzter Vorabdruck des gleichnamigen Aufsatzes für den Band von Karsten Kenklies)

(2012) Darf man Kinder herumtrödeln lassen? Eilige Notizen zu einer pädagogischen Theorie des Müßiggangs. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik #2/2012, S. 256-272.

(2011) Über Anpassung. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik #3/2011, S. 266-287.

(2011) Die Ironisierung. Das Gegenmodell zur Instruktion und sein pädagogischer Sinn. In: Aßmann/ Krüger (Hrsg.): Ironie in der Pädagogik: Theoretische und empirische Studien zur pädagogischen Bedeutsamkeit der Ironie. Weinheim/ München 2011: Juventa, S. 181-201.

(2011) Ironie in der Pädagogik. Annäherungen und Perspektiven. In: Aßmann/ Krüger (Hrsg.): Ironie in der Pädagogik, a.a.O., S. 7-25. (m. Jens-Oliver Krüger)

(2010) Hilfe und Gewalt. Über eine Kritische Theorie der Sozialen Arbeit mit besonderer Rücksicht auf Walter Benjamins Traktat zur ‚Kritik der Gewalt’. In: Krieger, Wolfgang/ Kraus, Björn (Hrsg.): Macht in der Sozialen Arbeit. Interaktionsverhältnisse zwischen Kontrolle, Partizipation und Freisetzung. Lage: Jacobs 2010 (2. Auflage), S. 181-217. (überarb. Wiederveröffentlichung eines Aufsatzes von 2007)

(2010) Das Selbst. Der Bestimmungspunkt des Sozialisationsprozesses als Ausgangspunkt pädagogischer Fragestellungen. In: Vierteljahrsschrift f. wiss. Pädagogik #4/2010, S. 371-393.

(2009) Intimitätsverletzungen im Unterricht: Eine Alternativdeutung der sozialisierten schulpädagogischen Alltäglichkeit. In: kursiv – Journal für politische Bildung #3/ 2009, S. 68-78.

(2009) Wollen wir, dass unsere Kinder so werden, wie wir sie uns wünschen? Bioethik – Posthumanismus – Pädagogik: Plädoyer für eine Debatte. [Online publiziert bei: http://www.systemagazin.com ]

(2007)  Über die Intention zu Helfen und die Gewalt, die es faktisch bedeutet. Versuch, von Walter Benjamins „Kritik der Gewalt“ ausgehend auf den Weg einer Kritischen Theorie der Sozialen Arbeit zu kommen. In: Krieger, Wolfgang/ Kraus, Björn (Hrsg.): Macht in der Sozialen Arbeit. Interaktionsverhältnisse zwischen Kontrolle, Partizipation und Freisetzung. Lage: Jacobs, S. 181-219.

(2007) Dass die gesellschaftlichen Kräfte sich nicht in politischen Konflikten verlieren mögen. Eine Studie zur Bedeutung der sozialpädagogischen Bewegung im Deutschland der Zwanziger- und Dreißigerjahre auf der Grundlage des Gouvernementalitätsbegriffes. In: Krieger, Wolfgang/ Kraus, Björn (Hrsg.): Macht in der Sozialen Arbeit. Interaktionsverhältnisse zwischen Kontrolle, Partizipation und Freisetzung. Lage: Jacobs, S. 273-303.

(2006) Angenommen, es gäbe keine Unfreiheiten. Über die Bedeutung des Spätwerks von Michel Foucault für die Auslegung moderner Aporien und die Kritik von Interventionsnormen. In: Zeitschrift f. syst. Theorie und Beratung #24(2)/2006, S. 89-97.

 

  1. Rezensionen

(2016) Rezension von: Andreas Lischewski (Hrsg.), Negativität als Bildungsimpuls? Über die pädagogische Bedeutung von Krisen, Konflikten und Katastrophen. Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh 2015. In: socialnet. http://www.socialnet.de/rezensionen/20842.php

(2013) Rezension von: Prange, Klaus: Erziehung als Handwerk, Studien zur Zeigestruktur der Erziehung. Paderborn / München / Wien / Zürich: Schöningh 2012. In: EWR 12 (2013), Nr. 6 (Veröffentlicht am 03.12.2013), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978350677547.html

(2013) Rezension von: Jens Rosch: Das Problem des Verstehens im Unterricht, Frankfurt a. M. In: Die Deutsche Schule: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis, 2/2013, S. 230-231.

(2013) Rezension von: Baader, Meike Sophia / Herrmann, Ulrich (Hg.): 68 – Engagierte Jugend und Kritische Pädagogik, Impulse und Folgen eines kulturellen Umbruchs in der Geschichte der Bundesrepublik. Weinheim / München: Juventa 2011. In: EWR 12 (2013), Nr. 2 (Veröffentlicht am 03.04.2013), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/3779911395.html

(2010) Rezension von: Groß, Stefan: Zwischen Politik und Kultur, Pädagogische Studien zur Sache der Emanzipation bei Klaus Mollenhauer. Würzburg: Königshausen & Neumann 2010. In: EWR (2010), Nr. 5 (Veröffentlicht am 13.10.2010), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978382604244.html

 

  1. Graue Literatur

(2008) Auswertung der Experteninterviews. In: Krieger, Wolfgang/ Schupp, Patrick (Hrsg.): Wohnen im Alter in der Ernst-Reuter-Siedlung: Abschlussbericht zur Feldstudie in Ludwigshafen Gartenstadt 2006 bis 2008. Ludwigshafen: Fachhochschule Ludwigshafen/ Fachbereich 4 f. Sozialwesen [MS] 2008, S. 109-127.

(2008) Kulturgeschichte und Kulturanthropologie des Wohnens. In: Krieger, Wolfgang/ Schupp, Patrick (Hrsg.): Wohnen im Alter in der Ernst-Reuter-Siedlung: Abschlussbericht zur Feldstudie in Ludwigshafen Gartenstadt 2006 bis 2008. Ludwigshafen: Fachhochschule Ludwigshafen/ Fachbereich 4 f. Sozialwesen [MS] 2008, S. 58-64.

(2002) Evaluation an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen mit Gesamtbericht über die Befragung der Studierenden zur Lehre im Sommersemester 2002. Ludwigshafen: Evangelische Fachhochschule [MS] 2002 (46 S.). (m. Wolfgang Krieger/Monika Ludwig)

(2002) Bericht zur Evaluation der Lehrveranstaltungen 2001 im zweiten Semester des Fachbereichs Soziale Arbeit. Ludwigshafen: Evangelische Fachhochschule [MS] 2002. (m. Wolfgang Krieger/Jens Karau)

 

  1. Film

(2017) Der 2. Juni 1967 als biografische Zäsur: Die Geschichte einer Radikalisierung – Alex Aßmann im Gespräch mit Astrid Proll und Gerd Conradt. Mannheim: Memoire Projects/Ideas for millions 2017 [i. Ersch.] Trailer: https://youtu.be/CABPDVCr7vg