Tagung

26. 05. 2021 - 28. 05. 2021

Die Entstehung der Demokratie im 19. und 20. Jahrhundert war auf vielfältige und komplexe Weise mit radikalen Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen verbunden. Auf der internationalen Tagung an der Universität der Bundeswehr München gehen Historikerinnen und Historiker der Frage nach, warum sich demokratische Herrschaftsformen zunächst so eng mit Männlichkeit verband und wie sich dieses intime Verhältnis entwickelte. Dabei erstreckt sich die Konferenz von der Frühen Neuzeit bis zur Krise der Demokratie in unseren Tagen. Ziel ist es, die geschlechtsspezifischen Ordnungen zu untersuchen und zu problematisieren, die sich aus historisch fundierter Sicht mit der Legitimation moderner Demokratien verbinden.

Kontaktpersonen: Prof. Hedwig Richter (hedwig.richter@unibw.de) und Michaela Prohaska (michaela.prohaska@unibw.de)

Ort:
Universität der Bundeswehr München
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