Podiumsdiskussion: Ende einer Ära? Israel im Wahljahr 2019

06. 11. 2019 | 18.00 Uhr - 20.00 Uhr

Der jüdische Staat hat ein turbulentes Wahljahr hinter sich: Gleich zweimal waren Israelis dazu aufgerufen, über ihr nationales Parlament abzustimmen. Da es Benjamin Netanjahu als Vorsitzendem der stärksten Fraktion nach den Wahlen im April 2019 nicht gelungen war, eine Regierung zu bilden, wurde für den September ein erneuter Wahlgang angesetzt. Tatsächlich ist Israel tief gespalten. Dabei geht es nicht nur um soziale Spannungen und den Konflikt mit den Palästinensern. Immer mehr stehen auch die demokratischen Grundlagen des jüdischen Staates unter Beschuss. Die Podiumsdiskussion reflektiert die Turbulenzen des Wahljahres 2019 und diskutiert deren Bedeutung für die Zukunft Israels.

Weitere Teilnehmer: Dr. Noam Zadoff (Institut für Zeitgeschichte, Universität Insbruck / Zentrum für Israel-Studien, München); Dr. Daniel Mahla (Zentrum für Israel-Studien, München).

Moderation: Dr. Lou Bohlen (Max-Planck-Gesellschaft / Minerva Stiftung, München)

Anmeldung unter juedische.geschichte@lrz.uni-muenchen.de

Ort:
Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A014
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