Thomas Reiter war von 1992 bis 2007 ESA-Astronaut und der achte Deutsche im All. In der russischen Raumstation Mir absolvierte er 1995/96 den ersten ESA-Langzeitflug überhaupt. Dabei unternahm er als erster Deutscher einen Weltraumausstieg. Auch auf der ISS war er 2006 der erste europäische Langzeitflieger.

Mit Wirkung 1. Oktober 2007 quittierte Thomas Reiter den Astronauten-Dienst und wechselte in den Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier war er dreieinhalb Jahre lang für das Ressort Raumfahrtforschung und –entwicklung zuständig.

Von  April  2011  bis  Dezember  2015  war  er Leiter des ESA-Direktorats für Bemannte   Raumfahrt   und   Missionsbetrieb   mit   Sitz  in  Darmstadt  und verantwortete  Europas  Beitrag  zur  Internationalen  Raumstation  ISS,  die ESA-Aktivitäten im Bereich der bemannten Raumfahrt, den Betrieb bemannter und unbemannter  Raumfahrzeuge  und  des  Bodensegments.  Heute ist Thomas Reiter ESA-Koordinator internationale Agenturen und Berater des Generaldirektors.