Dipl.-Psych. Patricia Grabmaier-Kulla

Hochschulambulanz
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Dipl.-Psych. Patricia Grabmaier-Kulla

 CV

  • 2008 – 2013: Studium Diplom-Psychologie an der Universität Potsdam, Schwerpunkt Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters und Beratungspsychologie
    • Diplomarbeit: „Entwicklung und erste Validierung eines Fragebogens zu Funktionalitäten bei Zwangserkrankungen“
    • 2010 – 2011: Erasmus-Semester in Bergen (Norwegen)
  • 2010 – 2014: Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Beratungspsychologie, Prof. Dr. Petra Warschburger
  • 2013 – 2018: Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der DGVT München
  • 2013 – 2014: Psychologin am kbo-Lech-Mangfall-Klinikum Agatharied, Akutpsychiatrie und DBT-Tagesklinik
  • 2014 – 2015: Psychologin im Medical Park Bad Wiessee
  • 2015 – 2016: Psychologin am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Haar, Station für Geistige Behinderung und Autismus
  • Seit 2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Traumatherapie, Universität der Bundeswehr München

 

Lehre

  • Bachelorstudium:
    • Empirisch-Experimentelles Praktikum
    • Betreuung von Bachelorarbeiten
  • Masterstudium:
    • Projektmodul
    • Praxis der Psychotherapie I-III
    • Psychotherapeutische Interventionen I und III
    • Betreuung von Masterarbeiten

 

Forschung

In meiner Forschung beschäftige ich mich mit verschiedenen Themen aus dem Bereich der Psychotraumatologie und Klinischen Psychologie. Bei all meinen Projekten ist mir der Fokus auf den Anwendungsbezug und eine hohe externe Validität wichtig, d.h. die Ergebnisse sollen auf natürliche Settings übertragbar sein. Zudem wende ich statistische Methoden speziell für kleine Stichproben an, um auch mit klinischen Datensätzen valide Ergebnisse zu erzielen. Beispiele für aktuelle und geplante Forschungsprojekte sind:

  • Trauma und Dissoziation
    • Untersuchung neurobiologischer und psychophysiologischer Korrelate und Ursachen
    • Unterschiede und Gemeinsamkeiten dissoziativer Symptome bei verschiedenen psychischen Störungen
    • Langfristig: Entwicklung einer psychophysiologischen Intervention bei Dissoziation
    • Scham und Schuld im Kontext von belastenden und traumatischen Ereignissen
    • Wirksamkeit von Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy im Vergleich zu Imagery Exposure bei der Verarbeitung belastender Ereignisse
  • Emotionsregulation als transdiagnostisches Konstrukt
    • Evaluation eines gruppentherapeutischen Ansatzes zur Steigerung der Emotionalen Wirksamkeit
    • Veränderung von Emotionsregulationskompetenzen in/durch Psychotherapie
  • Psychotherapieprozessforschung
    • Prozesse der Co-Regulation zwischen Patient:in und Therapeut:in
    • Veränderung von Bindungstypen im Verlauf von Psychotherapie
  • Zwangsstörungen
    • Vorhersage des Therapieerfolgs durch Funktionalitäten einer Zwangsstörung

 

Publikationen & Vorträge

  • Symposium „Clinical Exerimental Data: Approaches, Challenges & Solutions“, TeaP@Home, 2021
  • Kulla, Schlegl, Külz, Förstner, Warschburger & Voderholzer (2015). Funktionalitäten von Zwangsstörungen. Entwicklung und Validierung eines Fragebogens (FFZ). Psychother Psych Med, 65, 213- 222.
  • Kulla, Koch, Külz, Favreau, Kruse, Schlegl & Voderholzer (in prep). Zusammenhänge und Unterschiede in der Krankheitsfunktionalität bei Patienten mit vorwiegend Zwangshandlungen und vorwiegend Zwangsgedanken.
  • Grabow, Kulla & Kruse (in prep). Preliminary findings of a brief audio-based intervention with exposure and rescripting techniques on the processing of shameful biographic events: A trauma research paradigm.