Stephan Lindner forscht zur Wirtschafts-, Unternehmens-, Technik- und Rechtsgeschichte. Dabei arbeitet er vor allem über das reziproke Verhältnis von Staat und Unternehmen im „Dritten Reich“ und die Nürnberger Industrieprozesse nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem forscht er über die Globalisierung der Textilindustrie und deren Folgen für Westeuropa.
Elsbeth Bösl arbeitet zur Geschichte von Wissenschaft und Technik. Ihr Interesse gilt u.a. dem Verhältnis von Technik und Diversität in historischer Perspektive. Nach einem Projekt zur Wissenschaftsgeschichte der aDNA-Forschung widmet sie sich der Geschichte des baulich-technischen Bevölkerungsschutzes anhand ausgewählter Fallbeispiele vom 19. bis 21. Jahrhundert. Das Spannungsfeld, in dem die technisierte Gesellschaft und Kultur hier untersucht werden, ist charakterisiert vom Begriffspaar Inklusion & Exklusion und der Wertekonkurrenz Sicherheit vs. Freiheit.