Verbundprojekt Menschen mit Behinderungen in der DDR

5 November 2018

Frau Dr. Elsbeth Bösl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Wirtschafts, Sozial und Technikgeschichte hat gemeinsam mit Kollegen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Stiftung Drachensee, das BMBF-Verbundprojekt „Menschen mit Behinderungen in der DDR (DiHist)“, erfolgreich eingeworben. Frau Dr. Bösl leitet dabei das Teilvorhaben „Mobilitätstechnik und gebaute Umwelt“.

Laufzeit: 01.11.2018 31.10.2021
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) – Rahmenprogramm Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften


Ziel des Verbundprojekts ist die Untersuchung der Geschichte von Menschen mit Behinderungen in der DDR im Unterschied zu jener der BRD.

Frau Dr. Bösl ist für das Teilvorhaben Mobilitätstechnik und gebaute Umwelt verantwortlich. Ziel des Teilvorhabens  ist es zu eruieren, welche Folgen staatliches und nicht staatliches Handeln für den konkreten Alltag von Menschen mit Behinderungen hatte, und wie politische Initiativen, Aktivitäten der Betroffenen und technische Entwicklungen den Auf- und Abbau von Mobilitätsbarrieren bestimmten. Betrachtet werden dabei auch Möglichkeiten und Formen der Selbsthilfe und des Protests gegen das System, denn parallel zur Bürgerrechtsbewegung formierten sich Behindertengruppen, die sich gegen die bauliche-technische Ausgrenzung wehrten.


Bildquelle: pixabay.com