Professor Dr. rer. nat. John G. Zabolitzky hat Physik an der Ruhr-Universität Bochum studiert und dort zum Dr. rer. nat. promoviert. Nach einer einjährigen Post-Doc Zeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und am Argonne National Laboratory in den USA habilitierte er sich an der Ruhr-Universität Bochum in theoretischer Physik, bevor er 1980 zum Professor für theoretische Physik an der Universität zu Köln ernannt wurde. Im Jahre 1985 wurde er als Professor of Physics and Fellow of the Supercomputer Institute an die University of Minnesota (Minneapolis, USA) berufen. Seit dem Jahre 1987 ist Prof. Zabolitzky als Geschäftsführer, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter in Unternehmen der Elektronik-Industrie, insbesondere auf dem Gebiet der industriellen 3D-Fertigungs-Messtechnik mittels digitaler Bildsensoren, tätig gewesen.

Sein wissenschaftliches Interessensgebiet ist die Anwendung von High-Performance-Computing auf Aufgabenstellungen der theoretischen Physik, insbesondere quantenmechanische Vielteilchensysteme, sowie die Hochleistungs-Datenverarbeitung für technische Anwendungen. In der Zeit bis 1987 sind 2 Bücher und 66 Veröffentlichungen in rezensierten Zeitschriften entstanden.

Seit 2002 ist Prof. Zabolitzky der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für historische Rechenanlagen e.V., die sich dem Erhalt und Betrieb von Computern aller Größenordnungen aus den letzten 60 Jahren, insbesondere aber auch Großrechnern und Supercomputern, widmet. 

Professor Dr. rer. nat. John G. Zabolitzky ist Gründungsmitglied des Center of Excellence der Universität der Bundeswehr München.