Beim Bund werden die Projektanträge über das Elektronischen Antrags- und Angebotssystem (easy-Online) eingereicht.

 

Antragsstellungen beim BMBF und BMWi

Beantragung von nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben

Es ist insbesondere darauf zu achten, dass die Universitäten der Bundeswehr als Bundeseinrichtungen bei ihren Anträgen den Formulartyp AZV bzw. AZVP (Zuweisungen/ Aufträge für Verwaltungsvereinbarungen) zu wählen haben.

Der Unterschied zwischen dem AZA (Zuwendungen auf Ausgabenbasis) und AZV/AZVP ist die Zuweisung. Wenn sich die Universität der Bundeswehr München als Bundeseinrichtung für eine Förderung einer anderen Bundeseinrichtung bewirbt, muss man ein AZV/AZVP-Formular ausfüllen. Im Vergleich dazu müssen alle Länderuniversitäten AZA-Formulare ausfüllen.

Die Anträge an das BMBF sind inklusive Projektpauschale (20%) zu kalkulieren, bitte verwenden Sie daher den Formulattyp AZVP.

Bei Anträgen an das BMWi ist der Overhead unter Position 0842 mit 10% der Personalkosten einzutragen.

 

Beantragung von wirtschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Bei F&E-Projekten die von Bundeseinrichtungen gefördert werden und in denen die UniBw München als Unterauftragnehmer auftritt verwenden Sie bitte den Formulartyp "AAA Aufträge auf Ausgabenbasis“.

Bitte weisen Sie in Ihrem Angebot unter Position 0866 die Umsatzsteuer und unter Position 0862 den Overhead aus.

Angebote an das BMBF sind inklusive 20% Overhead auf die gesamten Projektkosten zu kalkulieren.

Bei Angeboten an das BMWi ist der Overhead unter Position 0842 mit 10% der Personalkosten zu kalkulieren.

Bei Steuerrechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an den Steuerexperten Klaus Wangelin, Tel.: -4073.

 

Antragsstellungen beim BMVg

Bei F&E-Projekten oder Dienstleistungsaufträgen die durch das Bundesministerium für Verteidigung gefördert werden, handelt es sich um Ressorteigene Forschung. Diese Projekte sind nicht Umsatzsteuerpflichtig.

Treten Sie als Unterauftragnehmer eines Industriepartners auf bitte Umsatzsteuer und Overhead einkalkulieren.

 

Forschungsanträge sind vom Kanzler der Universität zu unterzeichnen.