Preise und Ehrungen

Pionier der autonomen Autos wurde geehrt - 30 Jahre Forschung in Neubiberg

Prof. Ernst Dieter Dickmanns (80) hat für seine Lebensleistung vom renommierten Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) den Lifetime Achievemant Award erhalten. Damit würdigte das Institut die Leistungen von Prof. Dickmanns in den letzten 30 Jahren für die Entwicklung eines der ersten autonomen Autos weltweit. Das Institut IEEE ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik mit Sitz in New York.
Pionier der autonomen Autos wurde geehrt  - 30 Jahre Forschung in Neubiberg

Am 11. Mai 2006 überreichte Prof. Ernst Dieter Dickmanns, den Autoschlüssel des SEL 500 symbolisch an Sylvia Hladky, Leiterin des Verkehrszentrums des Deutschen Museums. Im Hintergrund Prof. Wünsche, Nachfolger von Prof. Dickmanns

 

Erste autonome Fahrten 1987

Prof. Dickmanns begann an der Universität der Bundeswehr München bereits vor rund 30 Jahren mit der Entwicklung eines autonomen Autos. Mit seinem sogenannten 4 D-Ansatz setzte Prof. Dickmanns darauf, anhand von Kamerabildausschnitten Vorhersagen über den weiteren Streckenverlauf zu treffen. Die erste Fahrzeuggeneration, ein Mercedes Kastenwagen, fuhr bereits 1987 autonom auf Teststrecken u.a an der Universität der Bundeswehr München. 

Die zweite Fahrzeuggeneration, ein Mercedes SEL 500, fuhr 1994 bereits autonom im öffentlichen Straßenverkehr. Auf Autobahnen bei Paris legte er rund 1.000 km zurück und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Das Fahrzeug fuhr mit automatischer Abstandhaltung und konnte Überholmanöver autonom durchführen. Prof. Dickmanns war bis zu seiner Pensionierung vor rund 16 Jahren wissenschaftlich an der Universität der Bundeswehr München tätig. Er kann aufgrund seiner Forschungsleistungen als Pionier der autonomen Fahrzeuge bezeichnet werden. Sein Nachfolger Prof. Hans-Joachim Wünsche führt die Forschung am autonomen Auto an der Universität der Bundeswehr München erfolgreich weiter. 

Professor Günthert wird Ehrenmitglied

Prof. Wolfgang Günthert (i.R.) von der Universität der Bundeswehr München wurde für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) ernannt.

Von 2000 bis 2008 war er Vorsitzender des Hauptausschusses „Kommunale Abwasserbehandlung“. Fast zeitgleich, von 2000 bis 2007 leitete er die erfolgreiche Fortbildungsreihe „WasserWirtschafts-Kurse“ der DWA. Prof.  Günthert ist langjähriges Mitglied des Vorstands der DWA auf Bundesebene und seit 2004 Vorsitzender des Landesverbands Bayern. 2009 wurde Günthert ins Präsidium der DWA gewählt; hier schied er Ende 2015 inzwischen als Vizepräsident aus. Ferner  war das neue Ehrenmitglied Sprecher des Koordinierungskreises der Hauptausschussvorsitzenden und Vertreter der Landesverbandsvorsitzenden im Präsidium.

Prof. Günthert war und ist vielfältig in der DWA engagiert. Über die Jahre war er Mitglied in Fachgremien der DWA zu fast allen Themen aus dem Abwasserbereich. Ein großes Anliegen ist ihm die Förderung des fachlichen Nachwuchses auf allen Qualifikationsebenen. Erst 2011 wurde Prof. Günthert aufgrund seines unermüdlichen Engagements für die Ziele der DWA und seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen mit der Max-Prüss-Medaille der DWA ausgezeichnet.

ITK Engineering AG zeichnet Studierenden der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik mit ITK Student Award aus

Ein Student der Universität der Bundeswehr München hat am Mittwoch, den 15.06.2016 den ITK Student Award erhalten. Im Rahmen einer eigens für die Preisübergabe organisierten Veranstaltung für Studierende und Hochschulmitarbeiter überreichten Alexander Prahl, Bereichsleiter bei ITK Engineering und Andreas Hohl, Divisional Sales Manager der ITK die begehrte Auszeichnung an Sven Sass.
ITK Engineering AG zeichnet Studierenden der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik mit ITK Student Award aus

Alexander Prahl und Andreas Hohl (ITK Engineering AG), Preisträger Sven Sass, Prof. Dr.-Ing. Dieter Gerling (Universität der Bundeswehr München) (v.l.n.r.)

In ihrem Fachvortrag zum Thema „Neue Konzepte für Batteriemanagementsysteme“ gaben sie den Studenten einen Einblick in spannende Arbeits- und Themenfelder bei ITK. Der Preisträger Sven Sass, Masterstudent der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik, überzeugte das international tätige Technologieunternehmen ITK Engineering insbesondere mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit zum Thema „Inbetriebnahme eines Messaufbaus und Evaluierung des dynamischen Verhaltens diverser Verfahren zur Stromistwerterfassung für Anwendungen in der Elektromobilität“. Dank seines überdurchschnittlichen Engagements und seiner kreativen Lösungsansätze konnte er die Kenntnisse auf diesem Gebiet einen großen Schritt weiterbringen.

Über den ITK Student Award

Auch in diesem Jahr verleiht das Unternehmen die Auszeichnung für besonders leistungsstarke Studierende. Bis Ende des Jahres werden rund 40 Studierende technischer Studiengänge an Universitäten und Hochschulen in ganz Deutschland prämiert. Die Grundlage für die Auswahl der Preisträger bilden dabei besonders gute Projekt- und Abschlussarbeiten oder außerordentlich gute Noten während der gesamten Studiendauer. Neben der persönlichen Urkunden-Übergabe durch unsere Mitarbeiter beinhaltet der Preis ein Treffen der Award-Gewinner mit dem ITK- Management bei einem gemeinsamen exklusiven Fahrtraining unter Anleitung motorsporterfahrener Instruktoren.

„Herzblut, Leidenschaft, Perspektivenwechsel, Anstrengung – die Mühen des Einzelnen sollen sich lohnen. Wertschätzung möchten wir nicht nur gegenüber unseren bestehenden Mitarbeitern ausdrücken, sondern auch gegenüber jenen, die die Innovationen von morgen mitgestalten werden – den Studierenden. Den beachtlichen Beitrag, den Hochschulen und Studierende für aktuelle technologische Entwicklungen leisten, möchten wir daher mit dem ITK Student Award prämieren. Im Rahmen des Gewinns geben wir jungen Talenten die Chance, sich mit anderen von ITK ausgezeichneten Studierenden sowie unseren erfahrenen Ingenieuren zu vernetzen“, so Michael Englert, Gründer und Vorstand der ITK Engineering AG.

Den Hackern das Fürchten lernen

Prof. Gabrijela Dreo Rodosek, Inhaberin der Professur für Kommunikationssysteme und Netzsicherheit an der Universität der Bundeswehr München, wurde am 7. Juni 2016 von der Staatsministerin Dr. Beate Merk mit der Europamedaille ausgezeichnet.

Laut der Staatsministerin vereine Prof. Rodosek in ihrer Arbeit an der Universität der Bundeswehr München Forschung und Anwendung. Sie sei Mitgründerin und Sprecherin des Forschungszentrums CODE und vernetze IT-Experten mit Fachleuten aus Wirtschaft und Behörden. Mit ihrer Forschung und ihren Vorträgen zeige Sie den Menschen Möglichkeiten auf, sich gegen Netzkriminalität zu wehren. Prof. Rodosek  arbeite laut Merk für ein gemeinsames und sicheres Europa – virtuell und analog. Dem Freistaat Bayern als Hochschulstandort für „Cyber Defense“ habe Sie weithin Bekanntheit verschafft.

„Die Hacker lehren Sie das Fürchten und Sie impfen unsere Computer gegen Viren. Damit arbeiten Sie tagtäglich daran, dass die Menschen im digitalen Europa in Sicherheit leben können. Dafür danke ich Ihnen herzlich“, erklärte die Staatsministerin Merk in ihrer Laudatio.