Prof. Dr. Teresa Koloma Beck

Prof. Teresa Koloma Beck ist seit Januar 2017 Professorin für Soziologie der Globalisierung am Institut für Soziologie der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaft. Dort ist sie für die Lehre in den Bereichen Macht- und Herrschaftssoziologie, Migrationssoziologie sowie für die qualitative Methodenausbildung verantwortlich. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der alltagssoziologischen Erforschung von Gewaltkonflikten und Globalisierungsdynamiken. Nach Abschlüssen am I.E.P. Paris und an der Universität Witten/Herdecke promovierte Prof. Beck 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin über Veralltäglichungsprozesse im Bürgerkrieg. Bevor sie an die Universität der Bundeswehr München kam, leitete sie am Centre Marc Bloch an der Humboldt-Universität zu Berlin die deutsch-französische Nachwuchsgruppe »Espaces et Violences | Urbane Gewalträume« (2013-2016).

Zuvor arbeitete sie als Professurvertreterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen internationalen und interdisziplinären Lehr- und Forschungskontexten, u. a. an der Universität Erfurt, der Universität Marburg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Für ihre Arbeit an der Universität der Bundeswehr München hat sie sich den Aufbau eines Schwerpunkts „Alltagssoziologische Globalisierungsforschung“ zum Ziel gesetzt. Ihre Forschung zu Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften führte sie für ethnographische Forschungsaufenthalte nach Angola (2005/06), Mosambik (2010) und Afghanistan (2015). Im vergangenen Jahr wurde sie für ihre Arbeiten mit dem Thomas-A.-Herz-Preis für qualitative Sozialforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) ausgezeichnet.