Förderung auf dem Weg zur Professur

Förderung auf dem Weg zur Professur

Die großen nationalen und internationalen Förderorganisationen unterstützen herausragende Nachwuchwissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf dem Weg zur Professur. Die Förderprogramme unterstützen u.a. eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit, den Aufbau von unabhängigen Arbeitsgruppen und bereiten so auf die spätere wissenschaftliche Leitungsfunktion vor.
 

AvH - Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Die Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) fördert weltweite Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland. Für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion): 6 bis 24 Monate, für erfahrene WissenschaftlerInnen (bis zwölf Jahre nach der Promotion): 6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren.
 

  AvH - Sofja Kovalevskaja-Preis

Bewerben Sie sich, wenn Sie als bereits erfolgreiche Spitzennachwuchswissenschaftlerin oder als erfolgreicher Spitzennachwuchswissenschaftler aus dem Ausland Ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen haben und Sie Publikationen in anerkannten internationalen Zeitschriften oder Verlagen vorweisen können. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis haben Sie die Möglichkeit, an einer selbst gewählten Forschungseinrichtung in Deutschland für die Dauer von fünf Jahren eine Arbeitsgruppe aufzubauen und ein hochrangiges und innovatives Forschungsprojekt eigener Wahl durchzuführen.
 

  DFG - Emmy Noether-Programm

Das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft möchte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. Promovierte Forscherinnen und Forscher erwerben durch eine in der Regel fünfjährige Förderung die Befähigung zum Hochschullehrer durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe. Bewerben können sich Postdocs zwei bis vier Jahren nach der Promotion. Die Bewerber müssen über internationale Forschungserfahrung verfügen.
 

  DFG - Heisenberg-Programm

Wenn Sie bereits alle Voraussetzungen erfüllen, um auf eine unbefristete Professur berufen zu werden, bietet Ihnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Heisenberg-Programm an. Während Sie sich auf eine spätere wissenschaftliche Leitungsfunktion vorbereiten, fördern die DFG Sie, damit Sie an einem Ort Ihrer Wahl Ihre hochkarätigen Projekte fortsetzen und Ihre wissenschaftliche Reputation weiter steigern können.
 

  EU - European Resear Council - Consolidator Grants

Die ERC Consolidator Grants fördern vielversprechende WissenschaftlerInnen am Beginn einer unabhängigen Karriere. Zielgruppe der ERC Consolidator Grants sind exzellente WissenschaftlerInnen, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Konsolidierungsphase befindet.
 

 VolkswagenStiftung - Freigeist-Fellowship

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.
 

 VolkswagenStiftung - Lichtenberg-Professuren

Mit den „Lichtenberg-Professuren“ kombiniert die VolkswagenStiftung die personen- und institutionsbezogene Förderung: Indem herausragende (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen eine Tenure-Track-Option an einer selbst gewählten deutschen Universität erhalten, bekommen sie die Möglichkeit, eigenständig und langfristig in innovativen und interdisziplinären Bereichen zu forschen.
 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Dr. Daniela Lambertz

Forschungsreferentin

Tel. 089 6004-2096

Gebäude 038, Raum 0102