Ansteuerung von Armprothesen

Ansteuerung von Armprothesen

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Informatik - Institut für Technische Informatik bearbeitet.

Sachstand:

Derzeitige Hand- und Armprothesen bestehen in der Regel aus einem mechanischen Greifer, um die Hand zu öffnen und zu schließen, einem Handgelenk für die Drehung und eventuell aus einem Ellbogengelenk. Für die Steuerung werden elektrische Signale der verbleibenden Muskeln ausgewertet. Dabei erfolgt die Steuerung proportional zu der Stärke des gemessenen Signals. Ein Muskel ist damit beispielsweise für das Öffnen der Hand verantwortlich ein anderer Muskel für das Schließen. Wenn hingegen beide Muskeln angespannt werden, so kann zwischen den Bewegungen der Hand, des Handgelenkes und des Ellbogengelenkes umgeschaltet werden. In dem Fall, dass die Muskelsignale zur Steuerung nicht ausreichen, so wird auf Zugbänder, Schalter oder auch Drucksensoren welche mit den Füßen betätigt werden ausgewichen.

Ziel:

Derzeit kommen neuere Handprothesen auf den Markt, die eine eigenständige Bewegung von jedem Finger zulassen. Hiermit ergibt sich das Problem der Steuerung. Mit dem klassischen Ansatz können die Möglichkeiten dieser Hände bei weitem nicht ausgeschöpft werden. Im Rahmen dieses Projektes wird versucht Steuerinformationen aus den verbleibenden Muskeln zu generieren um damit mehrere Funktionen anzusteuern.  

Prothese01 icon Prothese02 icon