Digitale Bildverarbeitung

Digitale Bildverarbeitung, Vorlesung

  Modul: 1252: Digitale Bildverarbeitung
 
  Modultyp: Pflichtfach EIT (Vertiefungsrichtung: Sicherheitstechnik), 5 ECTS;
Wahlpflichtfach EIT und ME, 5 ECTS;
 
  Modulbestandteile: 12521: Digitale Bildverarbeitung, Vorlesung, 3 TWS, 10. Trimester;
12522: Digitale Bildverarbeitung, Praktikum, 2 TWS, 11. Trimester;
 
  Inhalt:  
 
 

Bildgebende Mess-, Prüf- und Diagnoseverfahren sind heute bei einer Vielzahl von wissenschaftlichen und industriellen Applikationen unverzichtbar. Die Entwicklung, Implementierung und der praktische Einsatz sind ohne computergestützte (digitale) Verarbeitung undenkbar. Auch aus Kostengründen ist es notwendig, die bildgebenden Verfahren zunehmend rechnergestützt zu implementieren. Somit basieren die Visualisierung, Be- und Verarbeitung, Archivierung, Kompression und (Fern-)Übertragung von Bilddaten fast ausschließlich auf digitalen Verfahren. Hier werden in Erweiterung der herkömmlichen eindimensionalen (1D) Signalverarbeitung von zeitabhängigen Messsignalen, in erster Linie zweidimensionale (2D) Sensor- und Mess-Signale (=Bilder) betrachtet. Die Vorlesung "Digitale Bildverarbeitung" behandelt genau diese Themengebiete und führt in herkömmliche Methoden der digitalen Bildverarbeitung ein. Querverweise zwischen unterschiedlichen Anwendungsgebieten zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf (z.B. industrielle Bildverarbeitung versus medizinische Bildverarbeitung).

Diese Lehrveranstaltung bereitet in idealer Weise auf das Wahlpflichtpraktikum "Digitale Bildverarbeitung" vor.

  Zielsetzung:  
 
 
  • Die Studierenden sind in der Lage, das Gebiet der "digitalen Bildverarbeitung" von anderen Gebieten mit Bezug zu Bilddaten (wie etwa der Computergraphik, Computeranimation, Informationsvisualisierung, etc.) abzugrenzen.
  • Die Studierenden haben einen Überblick über wichtige bildgebende Systeme aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen (Industrie, Medizin, etc.).
  • Die Studierenden haben Detailkenntnisse über Methoden der digitalen Bildbe- und verarbeitung und besitzen die erforderlichen mathematischen Grundlagen.
  • Die Studierenden kennen unterschiedliche Anwendungsgebiete der digitalen Bildverarbeitung und können die physikalischen sowie technischen Möglichkeiten und Limitierungen einschätzen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, einzelne Bildverarbeitungsmethoden sowie die Kombination aus mehreren Methoden zur Lösung bestimmter Aufgabenstellungen eigenständig zu entwerfen und zielgerichtet anzuwenden.
  Vorkenntnisse:

 

  • Kenntnisse der Elektrotechnik, Physik und Mathematik.
  • Kenntnisse über Signale und Systeme sowie Grundkenntnisse der digitalen Signalverarbeitung.

 

  Dozent: Prof. Dr. Kargel 
 
  Termin: Mi.: 09:45-12:00 Uhr
Beginn: 04.10.2017, Geb. 47 (ACHTUNG: nicht im Geb. 33)
 
  Gebäude/Raum:

Geb. 33/3131 oder Geb. 47 (SmartHOME), Seminarraum

  Download: Lehrveranstaltungsunterlagen
 
  Abschluß:

Schriftliche Prüfung

   



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