WPF FEM

FEM in der Antriebstechnik (FEM)
(FT - 5 TWS / 2V+3Ü - 5 ECTS-Punkte - für M.Sc.)

Lehrbeauftragter: Dr.-Ing. Gurakuq Dajaku (Vorlesung)
(FEAAM GmbH)

Dipl.-Ing. Daniel Bachinski Pinhal (Übung)
(EAA)



Die Finite-Elemente-Methode (FEM) ist ein weit verbreitetes numerisches Verfahren zur Lösung von Differentialgleichungen, deren analytische Betrachtung aufgrund von Nichtlinearitäten der Materialeigenschaften (Sättigung, Verdrängungseffekte) extrem erschwert wird. Die FEM ermöglicht schnelle und überschaubare Berechnungen von magnetischen Kreisen elektrischer Maschinen, Temperaturverläufen, mechanischer Stabilität u.v.a.m. Zur genauen Modellnachbildung wird die Maschinengeometrie hochaufgelöst durch die sogenannten finiten Elemente approximiert. Als Ergebnis erhält man die Verteilung der magnetischen Induktion, Temperatur oder Kraft mit den kritischen Bereichen höchster Belastung. Das Verfahren wird oft angewendet zur Auslegung von Maschinen für Elektrofahrzeuge und hat sich insbesondere bei der Berechnung hochausgenutzter Antriebe als unverzichtbar erwiesen.
Mit Hilfe des FEM-Tools „ANSYS MAXWELL“ werden Modelle elektrischer Maschinen, wie sie in den aktuellsten Elektromobilen eingesetzt werden, in zwei- und dreidimensionaler Ausführung aufgebaut, untersucht und optimiert. Anschließend an die Vorlesung sind auch Masterarbeiten in enger Zusammenarbeit mit deutschen Automobilherstellern möglich.


Unterlagen zu "FEM in der Antriebstechnik" als pdf-Dateien:
Anwendungsbereiche FEM
Vorlesung FEM