DA241 Breu Zusa

Zusammenfassung Diplomarbeit Nr. 241 von Dipl.-Ing. Michael Breu:
Entwicklung und Bau eines Systems zur Erfassung, Anzeige und Überwachung der Drehzahl elektrischer Antriebe

In der elektrischen Antriebstechnik ist derzeit eine Entwicklung hin zu immer kleineren und kompakteren Maschinen mit immer höheren Drehzahlen zu beobachten. Während im mittleren Leistungsbereich (10 - 50 kW) fremderregte Gleichstrommaschinen etwa 8.000 1/min erreichen, geht die Tendenz bei Asynchronmaschinen und geschalteten Reluktanzmaschinen zu Drehzahlen über 15.000 1/min. Im Institut für Elektrische Antriebstechnik an der Universität der Bundeswehr München werden in der Forschung geschaltete Reluktanzmaschinen untersucht, welche in absehbarer Zeit Drehzahlen von 15.000 1/min und höher erreichen werden. Um die elektrischen Antriebe bei ungewolltem Überschreiten von kritischen Drehzahlen vor Zerstörung zu schützen, werden Systeme zur Drehzahlüberwachung verwendet, die bei Erkennung zu hoher Drehzahlen eine Notabschaltung des Antriebs einleiten. Das im Institut für Elektrische Antriebstechnik bisher verwendete System war in der Lage, Drehzahlen bis 6.000 1/min zu überwachen. Um jedoch den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wird ein System benötigt, welches die geforderten Drehzahlen auflösen kann und eine einfache und sichere Bedienung gewährleistet.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit ist ein System entwickelt worden, welches Drehzahlen bis 19.000 1/min erfassen und überwachen kann und welches ein fehlerredundantes Anschließen an den Antrieb sowie eine sichere Inbetriebnahme und ein einfaches Bedienen ermöglicht.