Tätigkeitsschwerpunkt


Die vorangegangenen Erläuterungen haben die Bedeutung und Notwendigkeit eines Defence Supply Chain Management-Konzeptes aufgezeigt. Zugleich lässt ein Blick auf die wissenschaftliche Literatur bislang einen fundamentalen Mangel auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum erkennen. Um diese in Forschung und (militärischer) Praxis zu beobachtende Lücke schließen zu können, haben die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.) und die Universität der Bundeswehr dieses Kooperationsvorhaben unter dem Ansatz des „Transfers“ eingerichtet.

Die Transferstelle umfasst neben der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der g.e.b.b. und der UniBwM im Themengebiet Defence Supply Chain Management insbesondere fünf Transferdimensionen:

  • Grundsätzlicher Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis
  • Transfer zwischen Wirtschaft und öffentlichem Sektor
  • Transfer in die Bundeswehr hinein
  • Internationaler Wissenstransfer mit Forschungseinrichtungen und Streitkräften
  • Transfer der Bundeswehr-Best Practices in die interessierte Fachöffentlichkeit

Die Transferstelle richtet sich damit grundsätzlich an die folgenden Anspruchsgruppen:
 

Die Transferstelle stellt eine sinnvolle Ressource dar, welche zum einen konkrete, praxisbezogene Unterstützungsleistungen im Rahmen von gemeinsam definierten Aktivitäten des Modernisierungsprojektes "Optimierung der Beschaffung der Bundeswehr" beinhaltet. Zum anderen leistet die Transferstelle durch die forschungsdogmatische Erarbeitung des Defence Supply Chain Management-Konzepts einen essentiellen, wissenschaftlichen Beitrag. Ziel ist es, die jeweilig in Praxis und Wissenschaft gewonnenen Erkenntnisse regelmäßig in Form von Publikationen oder Sitzungen zu reflektieren, dadurch mögliche Synergien aufzudecken und so einen möglichst hohen Nutzen generieren zu können. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die g.e.b.b. in allen konkreten Projekten auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen kann. Analog dazu lassen sich durch den gegenseitigen Austausch wissenschaftliche Thesen anhand praktischer Beispiele manifestieren und so einen wesentlichen Beitrag zu einer Erhöhung des wissenschaftlichen Gehalts leisten. Forschungsprojekte im Einzelnen können Sie hier einsehen.