OSA Lab

Beschreibung

Im täglichen Dienstbetrieb der Bundeswehr werden Informationen aus verschiedensten Quellen benötigt. Dabei werden auf der einen Seite Verschlussdaten verarbeitet und analysiert, auf der anderen Seite können auch wertvolle Informationen aus Open Source Quellen gewonnen werden.

Diese sogenannte Open Source Analytics wird hier am FI CODE im OSA Lab erforscht. Dort stehen insbesondere die Extraktion, Speicherung, Analyse und Verarbeitung von Daten aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen im Fokus. Zunächst werden Verfahren des Data Mining, Data Processing und Machine Learning angewendet, evaluiert und weiterentwickelt. Weiterhin werden im OSA Lab neuartige Formen der Datenvisualisierung erforscht und evaluiert, u.a. auch durch Unterstützung von Virtual- und Augmented Reality Technologien.


Überblick

Derzeit ist das Labor wie folgt ausgestattet:

  • Mediensystem mit 5 Displays und Projektor zur Darstellung von Lagebildern und Dashboards
  • Vier Bildschirmarbeitsplätze mit VR-fähigen High-End PCs
  • Mixed Reality System auf Basis der HTC Vive Pro Eye (ebenfalls vier Systeme)
  • Raumfüllendes Trackingsystem

 

Titelbild OSA.jpg

Ein Mitarbeiter bei Forschungsversuchen im OSA-Labor

Zur Erforschung neuartiger Formen der Datenvisualisierung wurde eine experimentelle Mixed Reality Umgebung implementiert, in der Datensätze aus drei verschiedenen Quellen auf einer interaktiven 3D Weltkarte angezeigt werden können. Zur Navigation auf der Karte und zur Suche und Interaktion mit Datensätzen ist ein multimodales User Interface integriert, das sich vorwiegend auf folgende Technologien abstützt:

  • Gestenerkennung
  • Spracherkennung
  • Körpertracking
  • Eye-Tracking

Ziele
  • Extraktion von Open Source Daten verschiedener Quellen,
  • Indexierung und Speicherung der Daten,
  • Anreicherung der Daten durch verschiedene NLP/ML Ansätze,
  • Visualisierung relevanter Datensätze in Form von Lagebildern, Dashboards u.ä.

 


Titelgrafik: Mitarbeiter bei Forschungsversuchen im OSA-Labor: © FI CODE/Tim Mittermeier.
Bild 1: © FI CODE/Tim Mittermeier.