Biometrics for Defence and Law Enforcement (B4DLE)
Biometrische Erkennung ist die automatisierte Erkennung von Personen anhand ihrer biologischen oder verhaltensbezogenen Merkmale, wie Gesichter, Fingerabdrücke oder Stimme. Ihre Verwendung als Alternative zu Authentifizierungssystemen auf Basis von PINs oder Passwörtern ist mittlerweile sowohl für kommerzielle Anwendungen als auch in der Strafverfolgung weit verbreitet. Einige Beispiele sind die Verwendung biometrischer Erkennung zum Einloggen in elektronische Geräte oder Online-Banking, zur Grenzkontrolle und zur Beschränkung des Zugangs zu Sperrbereichen. Auch die Streitkräfte setzen die biometrische Erkennung in letzter Zeit verstärkt intern ein, beispielsweise zur Beschränkung des Zugangs zu Einrichtungen oder bestimmten Systemen, zur Zielerfassung oder in weiteren Anwendungsbereichen wie der forensischen Untersuchung von Schlachtfeldern.
Die Forschungsgruppe Biometrics and Machine Learning (BioML) der am Forschungsinstitut CODE der Universität der Bundeswehr München veranstaltet in Zusammenarbeit mit der European Association for Biometrics (EAB) vom 1. bis 3. Juni 2026 einen Workshop, bei dem der aktuelle Stand der Biometrie für Verteidigung und Strafverfolgung diskutiert werden soll, wobei der Schwerpunkt auf technischen Aspekten und offenen Herausforderungen (z. B. Angriffe auf biometrische Systeme oder Datenschutzverletzungen) liegt. Wir laden alle Interessierten, darunter Vertreter aus Wissenschaft, Behörden, Strafverfolgungsbehörden, Verteidigung und Industrie, ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und uns dabei zu helfen, den Weg für eine sicherere Gesellschaft durch den Einsatz biometrischer Erkennungstechnologien zu ebnen!