Lehrgangsleitung

Lehrgangsleitung

Prof. Dr. Gabi Dreo Rodosek hat die Professur für Kommunikationssysteme und Internet-Dienste an der Universität der Bundeswehr München inne. Sie forscht seit Jahren im Bereich »Sicherheit von IKT« mit spezieller Ausrichtung auf Cyber Defense von Netzen und Netzkomponenten welche – ihrer zentralen Bedeutung wegen – von Cyber-Kriminellen und Cyber-Terroristen besonders häufig angegriffen werden. Weiterhin werden im Rahmen des Forschungszentrums CODE (Cyber Defense@ UniBwM) unter Leitung von Prof. Dr. Dreo seit 2012 unterschiedliche Aspekte der IT-Sicherheitsforschung interdisziplinär und interinstitutionell erforscht. Leitthema von CODE ist die Forschung im Bereich der IT-Sicherheit von Infrastrukturen (u.a. kritische Infrastrukturen wie Smart Grids, Future Internet), der Sicherheit von Mobilität (u.a. Smartphones, vernetze Fahrzeuge) sowie der Sicherheit von Daten, Diensten und Software (u.a. Cloud Computing).
Frau Prof. Dreo ist Gutachterin bei Förderprogrammen der EU, Mitglied des Editorial Advisory Boards of the International Journal of Network Management, der Security Management Infrastructure Ad Hoc Working Group (SMI AHWG) der NATO, im Executive Committee des EU Network of Excellence „Management of the Future Internet – Flamingo“, im Arbeitskreis Security Awareness der Bundeswehr tätig sowie Mitglied im Fachausschuss Sicherheitslösungen der BITKOM, im Münchner Kreis und in verschiedenen Technical Programm Committees der wichtigsten Konferenzen im Bereich des IT-Managements und der IT-Sicherheit. Die Forschungskompetenz im Bereich der IT-Sicherheit wird u.a. durch die Mitwirkung von Prof. Dr. Udo Helmbrecht, geschäftsführender Direktor der Europäischen IT-Sicherheits-agentur ENISA, der als Honorar-Professor der Fakultät für Informatik angehört, verstärkt.

Prof. Dr.-Ing. Mark Minas hat die Professur für Programmiersysteme an der Universität der Bundeswehr München inne. Er widmet sich in Forschung und Lehre dem Ziel, Fehlerhäufigkeit und Aufwand bei der Softwareerstellung durch Abstraktion und Werkzeugunterstützung zu senken. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt in der formalen Modellierung von Systemen, wobei vorrangig Techniken der graphisch-formalen Modellierung und der Metamodellierung sowie Graphtransformationssysteme eingesetzt werden. Anwendungsbeispiele sind Entscheidungsunterstützungssysteme für autonome Flugsysteme oder die Spezifikation und Generierung von Maschinen- und Prozesssteuerungen. Graphisch-formale Modelle (Petri-Netze, Statecharts etc.) und Verhaltensbeschreibungen mittels Graphtransformationssystemen erlauben eine abstrakte und problemangemessene Modellierung, die zu einer höheren Produktivität und Effektivität führen und die Fehlerhäufigkeit reduzieren. Diese Aspekte stehen besonders bei Sicherheitsfragen im Vordergrund. Sicherheitsanforderungen können auf Spezifikationsebene umgesetzt werden, und die Sicherheit generierten Programmcodes fußt auf dem sicheren Entwurf der verwendeten Codegeneratoren und der zur Laufzeit genutzten Frameworks und Bibliotheken. Mit automatisierten Testsystemen können Testfälle automatisch überprüft und die getesteten Systeme bewertet werden.