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Know-How Transfer: Studierende des MBA International Management im Austausch mit zivilen Führungskräften

Der internationale Talent-Circle der Siemens AG traf sich am 29. Mai 2017 unter dem Motto „Leadership, Agility and Change“ zum Dialog mit Studierenden des MBA-Studiengangs „International Management“ an der Universität der Bundeswehr München.
Know-How Transfer: Studierende des MBA International Management im Austausch mit zivilen Führungskräften

Stefan Sonnenberg von der Siemens AG (1.v.links) freut sich über den gelungenen Erfahrungsaustausch mit den MBA-Studierenden

Voneinander lernen

Dass das Annual Meeting der Siemens-Divison „Power&Gas“ in diesem Jahr auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München stattfand, war kein Zufall. Der Initiator Stefan Sonnenberg, Sales Manager bei Siemens und Reserveoffizier, wollte damit vor allem einen Erfahrungsaustausch zu Führungsprinzipien und -praktiken zwischen Bundeswehr-Offizieren und Siemens-Nachwuchsführungskräften anstoßen. Der Talent Circle der Siemens AG, der aus 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus sechs Ländern und drei Kontinenten besteht, war durch vier Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Schweden, Indonesien, Großbritannien und Südkorea vertreten. Als Gastredner wurden die ausscheidenden Zeitoffiziere Michael Ernst, Stefan Nilles-Valerius und Arne Nötte eingeladen, die momentan beim universitätsinternen Weiterbildungsinstitut casc den MBA-Studiengang „International Management“ studieren.

Kommunikation ist das A und O eines guten Führungsstils

Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Matzner-Vogel, Geschäftsführerin von casc, begannen die Impulsvorträge. Die Referenten erläuterten darin vor allem das Konzept der Inneren Führung, das als Grundlage des militärischen Dienstes in der Bundeswehr gilt. Als zentrales Prinzip dieses Führungskonzepts wurde das Führen im Auftrag näher vorgestellt. Gemäß dieser Führungsmethode gäbe die Führungskraft ein Ziel sowie den Zeitansatz vor und stelle die benötigten Ressourcen zur Verfügung. Auf der Basis dieser Rahmenbedingungen verfolge und erreiche der Ausführende das Ziel selbständig. Wichtig dabei sei, so die Referenten, dass die Führungskraft die Absicht des Auftrags klar kommuniziere, damit der Ausführende korrigierende Maßnahmen eigenverantwortlich durchführen könne. „Der große Gestaltungsspielraum sowie die ausführliche Kommunikation über den Hintergrund des Auftrags trage maßgeblich dazu bei, die Motivation bei den Soldatinnen und Soldaten zu fördern“, betonte Michael Ernst.

Die Ausführungen stoßen bei den Siemens-Nachwuchsführungskräften auf großes Interesse. Im Nachgang entspann sich eine rege Diskussion über Themen wie Managementstile in der zivilen Wirtschaft sowie den Umgang mit Stresssituationen. Am Ende des Tages haben beide Seiten voneinander gelernt und ließen den Abend entspannt bei einem Abendessen im Universitätscasino ausklingen.

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