Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Studie zu Social Media Fotos im Journal of Business Research publiziert

26 September 2019

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Studie zu Social Media Bildern im Journal of Business Research publiziert

Unternehmen durchforsten schon seit Jahren user-generated Content (UGC) in sozialen Medien, um daraus mehr über ihre Kunden zu erfahren. In den letzten Jahren hat sich UGC allerdings zu Gunsten von Bildern verschoben. Das bedeutet: Anstelle von Text posten Menschen nun vermehrt Bilder. Unklar ist es allerdings, ob sich aus solchen Bildern Insights generieren lassen – und wenn ja, welche. Schließlich kann auf einem Foto eine Marke rein zufällig auftauchen (bspw. im Hintergrund) oder ganz bewusst in den Vordergrund gestellt werden.

 

Dieser Frage widmeten sich Prof. Dr. Philipp Rauschnabel zusammen mit Carolin Kaiser (GfK Verein, jetzt: NIM), Prof. Dr. Aaron Ahuvia (University of Michigan-Dearborn) und Prof. Dr. Matt Wimble (Suffolk University). Die Autoren befragten mehr als 500 Facebook-Nutzer in Deutschland und USA. Diese gestatteten dem Team zudem, sämtliche Fotos herunterzuladen und auszuwerten. Einige dieser Fotos wurden daraufhin kodiert und dienten zum Training und zur Validierung einer KI. Mit diesem Algorithmus können Marketer nun gezielt von Bildern auf die Bewertung ihrer Marken schließen.

 

Das Journal of Business Research zählt zu den renommierten Fachzeitschriften in der Betriebswirtschaft. Alle eingereichten Artikel durchlaufen einen doppelt-blinden Begutachtungsprozess. Das JBR wird vom VHB als "B" eingestuft, im ABDC Ranking sogar als A-Publikation.

 

Bildnachweis: geralt @ Pixabay

Publikation

Kaiser, C., Ahuvia, A., Rauschnabel, P. A., & Wimble, M. (2019). Social media monitoring: What can marketers learn from Facebook brand photos?. Journal of Business Research. Im Druck