Zum Vortrag nach Tel Aviv

19 März 2018

“Risk Communication About Natural Hazards – How Audiovisual Narratives Can Stimulate Home Owners‘ Information Seeking and Protection Motivation” – das war der Titel des Vortrags auf der  IPRED, einer internationalen Konferenz zur Vorsorge und Gefahrenabwehr bei Notsituationen und Katastrophen. Im Vortrag wurden Ergebnisse einer anwendungsorientierten Studie vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstellt wurde. Ausgangspunkt für die Studie war die Produktion von Informationsvideos über mögliche Maßnahmen zum baulichen Bevölkerungsschutz vor extremen Wetterlagen wie z.B. Sturm, Hagel oder Starkregen für den YouTube-Kanal des BBK. Für die Studie wurde ein Teil der Themenvideos so manipuliert, dass mithilfe eines experimentellen Forschungsdesigns u.a. die Wirkung emotionaler Elemente und auch von 3D-Animationen auf die Zuschauer untersucht werden konnte. Die Präsentation führte zu spannenden Diskussionen auf internationaler Ebene.

Ebenfalls mit eigenen Vorträgen auf der IPRED 2018 waren weitere Kolleginnen und Kollegen des Forschungszentrums RISK der Universität der Bundeswehr München vertreten. Die Multiperspektivität von unterschiedlichen Disziplinen der UniBW im Hinblick auf Risiko- und Sicherheitsthemen wurde auf spannende Art und Weise sichtbar. Und das Fazit der Konferenz? Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis in den Bereichen Prävention und Gefahrenabwehr wird weiter von existenzieller Bedeutung sein, wenn Menschen vor den kommenden Naturkatastrophen, die aufgrund des Klimawandels zunehmen werden, erfolgreich geschützt werden sollen.