Radio Andernach

Professor Dr. oec. publ. Rafaela Kraus

Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement



Radio Andernach: Befragung zur Hörerzufriedenheit und Imageanalyse

Im Frühjahrstrimester startete an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Prof. Dr. Rafaela Kraus und Verena Waßink) ein Praxisprojekt mit Radio Andernach. Nun liegen die ersten Zwischenergebnisse aus den im Rahmen des Wahlpflichtmoduls "Qualitative Sozialforschung" von den Studierenden durchgeführten drei Fokusgruppendiskussionen vor.

Aktuell: Erste Zwischenergebnisse

Einige für die Weiterentwicklung des Programms interessante Erkenntnisse sind:

  • die Hörer/innen schätzen die emotionale Nähe, die durch die Höreransprache vermittelt wird (persönlicher und kameradschaftlicher Ton, Hilfsbereitschaft der Crew)

  • der technische Zugang zum Radio sollte für Hörer und Hörerinnen (z.B. Angehörige) in Deutschland erleichtert werden

  • die Hörer/innen schätzen die vielen Möglichkeiten zur Interaktion und Beteiligung (z.B. Mitwirkung bei der Programmgestaltung des Radios)  

  • der Anteil der Sendungen, die einen direkten Bezug zum Einsatzort aufweisen, sollte erhöht werden

  • weibliche Moderationsstimmen werden besonders gerne gehört

  • insgesamt wird Radio Andernach als bedürfnisorientierte Interaktions- und Informationsplattform wahrgenommen

Projektziele

Radio Andernach ist der Truppenbetreuungssender für deutsche Soldaten im Auslandseinsatz. Zur strategischen Weiterentwicklung des Radioprogramms sollte die Hörerschaft mit wissenschaftlichen Methoden befragt werden.

Beantwortet werden sollten unter anderem die folgenden Fragen:

  • Wer hört Radio Andernach?
  • Warum wird Radio Andernach gehört?
  • Wie beliebt sind das Programm und einzelne Sendungen?
  • Welche Verbesserungspotenziale gibt es?
  • Gibt es typische Hörer/innen?


Die Radio Andernach Chefredaktion wünschte sich:

  • Informationen zu Zielgruppenclustern (nach Musikgeschmack, Nutzungsgewohnheiten, Alter, Geschlecht, Sendernutzung)
  • Informationen zur Bekanntheit und zur Beliebtheit von Sendeinhalten und Moderatoren
  • Informationen zu den Interessen der Hörer/innen
  • eine Analyse der Potenziale bzgl. Hörerakquise (Einschaltimpulse)
  • die Entwicklung eines standardisierten Fragebogens zur weiteren Verwendung in Folgestudien


Folgende Methoden werden eingesetzt:

  • Standardisierte Online-Befragung: Wir konzipieren eine Umfrage im Intranet der Bundeswehr und werten die erhobenen Daten statistisch aus.
  • Fokusgruppen: In einer qualitativen Studie werden verschiedene Aspekte des Programms untersucht, beispielsweise einzelne Sendungen. Hierzu finden Diskussionen in Fokusgruppen an. Es sollen Erkenntnisse zum Thema Ein‐ und Abschaltimpulse gewonnen werden sowie mögliche Problemfelder identifiziert werden.

     

Wie können sich Studierende beteiligen?

Im Projekt werden

  • Bachelorarbeiten vergeben.
  • Teilaufgaben (insb. Fokusgruppen-Diskussionen) im Rahmen des Bachelor-Wahlpflichtmoduls „Qualitative Sozialforschung“ (Prof. Dr. Rafaela Kraus) bearbeitet.
  • Studentische Hilfskräfte für Aufgaben des Projektmanagements, der Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse benötigt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Rafaela.Kraus@unibw.de oder Verena.Wassink@unibw.de.

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