index.html

Professor Dr. rer. pol. Thomas Wüstrich

Volkswirtschaftslehre und Volkswirtschaftspolitik

 


Projekt

Soziale Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung: Erfolgsbedingungen patienten- und versichertenorientierter Selbstverwaltung durch Arbeitnehmervertreter (gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung, Projekt 2013-645-4)

Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. Thomas Gerlinger (Universität Bielefeld)
Prof. Dr. Thomas Wüstrich (Universität der Bundeswehr München)

Laufzeit 01.Juli 2013 - 31. März 2015

Die öffentliche und wissenschaftliche Debatte um die soziale Selbstverwaltung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist auf deren Defizite fokussiert. Dabei bleibt die Frage unbeantwortet, wie es trotz offensichtlich ungünstiger Rahmenbedingungen möglich ist, dass Selbstverwalter in gesetzlichen Krankenkassen durchaus erfolgreich partizipieren können. An diesem Punkt setzt das vorliegende Forschungsvorhaben an. Es geht der Frage nach, welche Bedingungen für ein „erfolgreiches“ Wirken der Selbstverwaltung existieren. Als „erfolgreich“ wird eine Selbstverwaltung verstanden, die versicherten- und patientenorientiert agiert, eine aktive, gestaltende und qualifizierte Interessenvertretung betreibt, Transparenz und Versichertennähe herstellt und sich für den Erhalt eines solidarischen Gesundheitswesens einsetzt.


Projekt

Chancen und Risiken einer ertragsbezogenen Solidarabgabe in der gesetzlichen Krankenversicherung

Drittmittelförderung durch den IKK e.V.


Projekt

Praxismodelle zur Herstellung von mehr Versichertennähe der sozialen Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung

gefördert durch die IG Metall


Projekt

Soziale Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): Ökonomische und soziale Handlungsperspektiven für Versicherte und Arbeitnehmer

Die soziale Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist Gegenstand einer Vielzahl (verbands-)politischer, wissenschaftlicher und gesundheitsökonomischer Diskussionen. Bisher wurde die soziale Selbstverwaltung allerdings überwiegend hinsichtlich ihrer Inputlegitimation diskutiert. Durch die Diskussion über die Modalitäten von Sozialwahlen (Ur- oder Friedenswahlen) sollen der Bekanntheitsgrad und die demokratische Legitimation sozialer Selbstverwaltung als Instrument der Mitbestimmung erhöht werden.

Gegenstand des Projekts, das als anwendungsorientiertes Forschungs- und  Entwicklungsvorhaben konzipiert ist, sind dagegen vor allem outputlegitimatorische Aspekte. Von besonderem Interesse ist das ökonomische Steuerungspotential von Selbstverwaltung als mögliche Alternative zwischen marktwirtschaftlicher und staatlicher Steuerung. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen:

  • die Identifizierung von Handlungsfeldern mit ökonomischen Steuerungspotential,
  • die Darstellung von Hemmnissen bei der Ausübung dieser Handlungsmöglichkeiten und darauf aufbauend
  • die Konzeption eines Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepts zur Kompetenzsteigerung von Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern.

Es ist beabsichtigt,  operationale Zielgrößen und Indikatoren zu identifizieren und den Arbeitnehmer- und Versichertenvertretern und -vertreterinnen in den Selbstverwaltungsgremien konkrete Handlungsfelder und –instrumente ihrer Tätigkeit aufzuzeigen. Durch diese sollen die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter in die Lage versetzt werden, ihr Handeln nicht nur allgemein als Erfüllung ihres Partizipations- und Mitbestimmungsauftrags zu verstehen, sondern als konkrete gesundheitsökonomische Steuerungsaufgabe im Rahmen der Sicherstellung einer nachhaltig qualitativ hochwertigen, wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Versorgung. Ferner sollen die Selbstverwaltungsakteure hinsichtlich der sozialen Folgen ihrer Entscheidungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen sensibilisiert werden.

Drittmittelförderung durch die Hans Böckler Stiftung

 

Anschlussprojekt

Soziale Selbstverwaltung in der  gestzlichen Krankenversicherung (GKV): Erfolgsbedingungen patienten- und versichertenorientierter Selbstverwaltung durch Arbeitnehmervertreter

Die öffentliche und wissenschaftliche Debatte um die soziale Selbstverwaltung in der GKV ist auf deren Defizite fokussiert. Dabei bleibt die Frage unbeantwortet, wie es trotz öffentlich ungünstiger Rahmenbedingungen möglich ist, dass Selbstverwalter in gesetzlichen Karankenkassen durchaus erfolgreich partizipieren können. An diesem Punkt setzt das vorliegende Forschungsvorhaben an. Es geht der Frage nach, welche Bedingungen für ein "erfolgreiches" Wirken der Selbstverwaltung exisiteren. Als "erfolgreich" wird eine Selbstverwaltung verstanden, die versicherten- und patientenorientiert agiert, eine aktive, gestaltende und qualifizierte Interessenvertretung betreibt, Transparenz und Versichertennähe herstellt und sich für den Erhalt eines solidarischen Gesundheitswesens einsetzt.

Drittmittelförderung durch die Hans Böckler Stiftung

 

Fakultät für Betriebswirtschaft

Geb. 36, Raum 0161
Tel. +49-(0)89-6004-4255
Fax. +49-(0)89-6004-2262

Dekanat.BW@unibw.de